OK-Chef Alexander Pittl zieht Halbzeit-Resümee: „Es ist einfach grandios wie diese Weltmeisterschaften begonnen haben. Gestern der Sieg der Österreicherin Andrea Mayr, heute bei wechselhaften Wetterbedingungen ein spektakuläres und vor allem bei den Damen spannendes Rennen. Ich bin stolz, dass wir zusammen mit den Host Regions und allen unseren weiteren Partnern die Vielfalt der Berglauf- und Trailrunnning-WM eindrucksvoll unter Beweis stellen können." 

In einem spannenden Rennen über 45,2 Kilometer mit 3121 Höhenmetern von Innsbruck nach Neustift im Stubaital setzt sich der Norweger Stian Angermund in 4:19 Stunden vor dem Briten Thomas Roach und Luca del Pero aus Italien durch. Bester Österreicher wird Dominik Matt auf Rang 29. mit einem Rückstand von 27:08 Minuten.

Der Norweger Stian Hovind Angermund über seinen Titel: „Wir sind sehr schnell gestartet. Es lief von Beginn an gut, erst beim letzten Anstieg wurde es sehr anstrengend. Der letzte Downhill war fordernd, aber hat auch Spaß gemacht. Dieser Titel war das Ziel für dieses Jahr und ich bin sehr glücklich, dass alles aufgegangen ist.“

Angermund und Roach setzen sich bald nach dem Start in der Innsbrucker Innenstadt an die Spitze, laufen die ersten 14, 15 Kilometer im Trio mit Roachs Landsmann Jonathan Albon, ehe sich Angermund absetzen kann. Über rutschige Schneefelder geht es in die Kalkkögel und Angermund baut seinen Vorsprung auf mehr als eineinhalb Minuten aus. Das Besondere: Der Norweger läuft an allen Verpflegungsstationen durch ohne Nahrung oder Flüssigkeit aufzunehmen. Als er kurz vor dem höchsten Punkte der Strecke auf der Starkenburgerhütte einige Schritte geht, sieht es aus, als könnte sich das gerächt haben. 

Im Downhill hinunter nach Neustift gibt Angermund aber wieder Gas und kann seinen Konkurrenten auf Abstand halten. Schließlich läuft er ungefährdet die letzten Serpentinen nach Neustift hinab und verteidigt seinen Titel aus Thailand erfolgreich. 2:18 Minuten dahinter holte sich Roach Silber vor Luca del Pero, der 3:04 Minuten Rückstand hat. 

Für die Österreicher hat das Rennen gut begonnen, Hans-Peter Innerhofer konnte sich mehr als 90 Minuten unter den Top Ten halten, auf dem Anstieg zur Mutterer Alm fiel er dann aber deutlich zurück und musste am Ende mit einem Rückstand von 30:28 Minuten und Platz 32 Vorlieb nehmen. Bester Österreicher wurde dann Dominik Matt als 29. (+ 27:08 Minuten).

Mit einem starken Finish gewinnt Clementine Geoffray aus Frankreich den Trail Short der Damen vor der Schweizerin Judith Wyder, die das Rennen über weite Strecken angeführt hat. Auf Rang drei landet mit der Theresa Leboeuf ebenfalls eine Läuferin aus der Schweiz. Beste Österreicherin wird Johanna Hiemer auf Rang 32 mit einem Rückstand von 45:09 Minuten.

Die Französin Clementine Geoffray sichtlich stolz auf ihren ersten WM-Titel: „Es war unglaublich, ich startete ziemlich schnell, aber ich fühlte mich gut. Als ich dann überholt wurde, da kamen mir schon Zweifel. Aber der letzte Anstieg war dann nicht zu steil und ich habe Judith vor mir gesehen. Das hat mir Motivation gegeben ihr zu folgen, weil ich wusste ich kann sie noch überholen.“

Wie schon im Vertical der Damen so gab es auch im Trail Short Bewerb der Damen ein spannendes Duell um den Sieg. Nach den ersten Kilometern setzte sich die Schweizerin Judith Wyder an die Spitze, führte das Feld gute 30 Kilometer lang an. Clementine Geoffray konnte mit Fortdauer des Rennens über 45,2 Kilometer und 3132 Höhenmeter den Rückstand stetig verkleinern. Nach 4 Stunden und 13 Minuten ging sie wenige Meter vor dem höchsten Punkt der Strecke auf einem schmalen Pfad an ihrer Gegnerin vorbei und brachte den Sieg mit einem starken Downhill hinunter nach Neustift im Stubaital ins Trockene und nahm Wyder am Ende sogar noch zwei Minuten ab. Mit Respektabstand von 16:17 Minuten auf die Siegerin landete Theresa Leboeuf auf dem dritten Rang.

Nicht ins Ziel gekommen ist die Deutsche Laura Hottenrott, die lange im Vorderfeld des Rennens mitmischen konnte. Im geschlagenen Feld landeten die potenziellen Medaillen-Anwärterinnen Emelie Forsberg (SWE/8.), Caitlin Fielder (NZL/12.) und Eleanor Davis (GBR/17.) 

Die World Mountain and Trail Running Championships Innsbruck-Stubai finden vom 6. bis 10.Juni 2023 statt und sind das größte Sommersport-Event Tirols in diesem Jahr. 1.300 Athlet:innen aus 68 Nationen machen auf den Strecken Vertical, Trail Short, Trail Long und Mountain Classic die Weltmeistertitel unter sich aus.

Tirol – das Herz der Alpen – bietet mit seinen 573 Gipfeln, die höher als 3.000 Meter sind und über 24.000 km an Wanderwegen das ideale Umfeld für Berglauf und Trailrunning. Gäste schätzen im Sommer wie im Winter die alpine Berglandschaft und Natur, die hohe Qualität in Service und Infrastruktur sowie die Gastfreundschaft.

Die Region Innsbruck, die sich von der Tiroler Landeshauptstadt über 40 Orte in ihrer Umgebung erstreckt, bietet mit ihrer Kombination aus alpin und urban den idealen Erlebnisraum: von Stadtflair und Sightseeing bis zu Rad- und Wandertouren, Ski- und Winterwanderabenteuern – und natürlich Berglauf- und Trailrunning-Aktivitäten.

Das 35 Kilometer lange Stubaital liegt 11 km südlich von Innsbruck direkt am Alpenhauptkamm und bietet Bergfreunden und Erholungssuchenden ein vielseitiges Angebot. Die alpine Landschaft mit atemberaubenden Wasserschauspielen, von Wasserfällen über Gebirgsseen, macht die Region zu einem unvergleichlichen Naturschatz. 
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Fotos, 300 dpi

Der alte und neue Weltmeister im Trail Short Stian Hovind Angermund aus Norwegen.

© WMTRC 2023 / roast media

Die neue Weltmeisterin im Trail Short, Clementine Geoffray aus Frankreich.

© WMTRC 2023 / Janine Brugger

Der Norweger Stian Hovind Angermund auf dem Weg zur Titelverteidigung im Trail Short.

© WMTRC 2023 / roast media

Die Französin Clementine Geoffray gewinnt die Goldmedaille im Trail Short.

© WMTRC 2023 / roast media

Bester Österreicher über den Trail Short ist Dominik Matt auf Platz 29.

© WMTRC 2023 / roast media


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Veröffentlichung Datum08.06.2023

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WMTRC 2023 Innsbruck-Stubai
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6020 Innsbruck
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