20 Jahre Medalp: Tiroler Sportclinicen als internationales Erfolgsmodell, telemedizinische Nachbetreuung wird ausgebaut

Seit der Gründung im Jahr 2002 haben die Tiroler Sportclinicen eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen, heute firmieren die Standorte in den Gemeinden Imst, Sölden, Mayrhofen und Zell am Ziller unter der Marke Medalp. Jährlich werden an die 3.000 Operationen durchgeführt. Als Spezialisten unter anderem im Bereich der Erstversorgung stabilisiert Medalp damit vor allem auch in touristischen Spitzenzeiten die medizinische Grundversorgung in Tirol. Künftig wird die telemedizinische Nachbetreuung durch das medizinische Team der Medalp weiter ausgebaut.

Datum: 05.12.2023
Ort: Innsbruck
Ressorts: Innovation, Medizin, Sport
Kunde: Medalp Holding AG

Seit der Gründung im Jahr 2002 wurden in den Medalp-Clinicen unfallchirurgisch über 305.000 Patient:innen behandelt. Zudem kann auf eine Expertise aus über 50.000 Operationen zurückgegriffen werden. Die Sportclinicen der Medalp zählen heute zu den modernsten ihrer Art im Alpenraum. Sie sind nahe an den weltweit bekannten Tiroler Wintersportzentren gelegen und spielen beispielweise in der Erstversorgung von Patient:innen in ihrer gleichermaßen schnellen wie spezialisierten medizinischen Dienstleistung eine wesentliche Rolle. Damit leistet diese medizinische Infrastruktur für Urlaubsgäste wie für Einheimische gerade auch in den touristisch stark ausgeprägten Wintermonaten einen wesentlichen Beitrag für die qualitativ hochwertige Versorgung von Patient:innen.

Tiroler Ärzteteam betritt im Jahr 2002 medizinisches Neuland
Was heute als internationales Erfolgsmodell gilt, bedeutete vor 20 Jahren das Betreten von medizinischem Neuland. Drei Ärzte – Alois Schranz, Hermann Köhle und Manfred Lener – gründeten die erste Medalp-Clinic in Imst. Schranz erinnert sich an die Anfangsphase: „Unser Ziel war es, tageschirurgische Therapien anzubieten. Derartiges gab es bis dato in Tirol nicht und wir konnten daher auf kein bestehendes Modell zurückgreifen. Deshalb erfolgte der Start behutsam mit gerade einmal 12 Mitarbeiter:innen. Aber der Erfolg gab uns recht, unser Angebot wurde sowohl von Einheimischen als auch sehr stark von Gästen angenommen.“

Schnelle Expansion durch innovative Behandlungsmethoden
Die tagesaktuelle Erstversorgung galt schnell als innovatives Modell, das auch in Fachkreisen für Aufmerksamkeit sorgte. Im Jahr 2003 erfolgte die Gründung der Medalp Sölden und der Medalp für Health im AQUA DOME in Längenfeld – die Expansion wurde durch innovative Behandlungsmethoden vorangetrieben. Im Jahr 2007 folgte die Eröffnung der Medalp Zillertal. 2011 übersiedelte die Medalp Imst in ein neues hochmodernes Klinikgebäude. Fabian Gerber, Ärztlicher Leiter der Medalp Sportclinic Zillertal und Facharzt für Unfallchirurgie, skizziert die Einzigartigkeit des damals neuen Standorts: „Durch unsere Methode und die perfekten Rahmenbedingungen gelang es uns, eine bis dahin noch unbekannte one-stop-Philosophie für Patient:innen umzusetzen. Sowohl die Untersuchung als auch die Diagnostik einschließlich von Röntgen, MRT, CT, etc., aber auch die operative Versorgung konnten wir bereits am Unfalltag garantieren. Dieses Konzept hat sich bewährt und kommt heute in allen unseren Häusern zum Einsatz.“

Medalp-Sportclinicen behandeln Patient:innen aus 117 Nationen
Heute kann Medalp an allen Tiroler Standorten eine hochwertige medizinische Versorgung in unterschiedlichen Richtungen anbieten: die Behandlung aller frischen Verletzungen, aber auch alter Sportverletzungen, die rekonstruktive Chirurgie des Bewegungsapparates, die arthroskopische Chirurgie von Schulter, Ellbogen, Knie-, Hand- und Sprunggelenk sowie die Orthopädie. Seit der Gründung wurden in den Medalp-Clinicen unfallchirurgisch über 305.000 Patient:innen aus 117 unterschiedlichen Nationen behandelt. Zum Erfolg der Medalp-Gruppe zählt auch die Tatsache, dass alle Fragen rund um Versicherung und Kostenrückerstattungen schnell und kompetent im Sinne der Patient:innen abgeklärt werden. Hier hat Medalp vielfältige Kooperationen mit in- und ausländischen Versicherungen und ein funktionierendes internationales Netzwerk aufgebaut.

Um einen optimalen Therapieerfolg zu ermöglichen, ist die gezielte Nachbehandlung ein wesentlicher Bestandteil im Behandlungsablauf. Beginnend mit der postoperativen Visite über Physiotherapie, Unterwasser-Bewegungstherapie, Heilmassagen, Lymphdrainage sowie zahlreichen weiteren Reha Maßnahmen, bietet das medizinische Fachpersonal die gesamte Nachbehandlung in der Medalp Rehaclinic.

Telemedizinische Nachbehandlung aus der Entfernung wird forciert
Seit dem Jahr 2005 setzt man in diesem Kontext in der meldalp-Gruppe auf telemedizinische Nachbetreuung der internationalen Patient:innen, ein Konzept, das fortlaufend weiterentwickelt wird. Dabei handelt es sich um die medizinische Überwachung des Gesundheitszustandes aus der Entfernung. Mit neuen Technologien – etwa im Bereich der Telekonsultation und Telerehabilitation – soll künftig das Spezialleistungsspektrum noch einmal erweitert werden. „Wir wollen hier unsere Innovationskraft einmal mehr unter Beweis stellen und unsere unfallchirurgischen und orthopädischen Versorgungsqualitäten stetig ausbauen“, betont Medalp-Gründer und Facharzt für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie Alois Schranz.

Und auch Brigitte Trenker, seit 2022 Vorständin der Medalp Holding AG, betont den Innovationswillen: „Unsere Vision ist es, neue Maßnahmen im Bereich innovativer medizinischer Technologien zu setzen und grundsätzlich in Kombination von kompromissloser medizinischer Qualität, Dienstleistung und auf der Höhe der technologischen Entwicklungen für unsere Patient:innen zu arbeiten. Dazu haben wir bereits ein standortübergreifendes Expertenteam implementiert, welches sich mit der Weiterentwicklung auseinandersetzt. Zudem wollen wir mit unseren Spezialangeboten im chirurgischen Bereich mit Fokus auf minimal-invasive Eingriffe und unter Berücksichtigung der aktuellsten wissenschaftlichen Forschungserkenntnisse neue Akzente setzen. Die Zauberwörter hierbei sind Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR). Die Einsatzmöglichkeiten von virtueller und erweiterter Realität im Gesundheitswesen nehmen immer weiter zu. Wir haben in diesem Bereich entsprechende Investitionen geplant, denn die Technologien sind in der Lage, immer komplexere Probleme zu lösen.“

Dr. Alois Schranz, Mitgründer Medalp, Facharzt für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie

Dr. Manfred LenerMitgründer Medalp, Facharzt für Unfallchirurgie


Dr. Fabian GerberÄrztlicher Leiter der Medalp Sportclinic Zillertal, Facharzt für Unfallchirurgie