Die Bergbahnen stehen still, die Hütten sind geschlossen. Bis sich auf den Pisten wieder die Skifahrer tummeln, machen die Berge Pause. Aber nicht in Innsbruck. Während man in anderen Regionen Tirols in eine Art herbstlichen Dämmerschlaf fällt, hält die Hauptstadt der Alpen für Wanderer Besonderes bereit. Kaum anderswo dauert die Wandersaison so lange wie hier. Die Wochen zwischen Ende September bis weit in den November sind wie gemacht für sportliche Streifzüge durch Innsbruck und die Dörfer der Region.

Zwischen historischer Altstadt und Hochgebirge

Tirols Hauptstadt ist ein Ort der Kontraste. In Innsbruck trifft Urbanes auf Alpines. Tradition und Moderne, Kultur und Natur sind hier keine Gegensätze, sondern vielmehr ein gelungenes Ganzes, das immer wieder überrascht. Die Nordkettenbahnen sind dabei das Bindeglied zwischen Stadt und Berg, in nur 20 Minuten erreichen Besucher von der historischen Altstadt aus das 2.300 Meter hohe Hafelekar. Nicht nur das atemberaubende Panorama Innsbrucks auf der einen und spektakuläre Fernsichten in den Naturpark Karwendel auf der anderen Seite sind einen Abstecher wert. Die Nordkette ist ein Paradies für Wanderer und lockt mit Wegen und Pfaden in allen Schwierigkeitsgraden. Immer eine gute Idee sind ein Spaziergang durch den Alpenzoo und ein Zwischenstopp in der Station Seegrube, wo man im Restaurant den Ausblick über die Stadt genießen kann.  

Innsbrucker Nordkettenbahnen: täglich geöffnet bis 05. November 2017
Innsbrucker Alpenzoo: April - Oktober täglich geöffnet 9.00 - 18.00 Uhr, November - April 9.00 - 17.00 Uhr
Restaurant Seegrube by Don: täglich geöffnet bis 05. November 2017

Herbstliche Hüttengaudi

Rund 50 Hütten und Berggasthäuser laden in Innsbruck und der Region zum genussvollen Wandern ein. Viele davon sind durch ihre gemäßigte Höhenlage nicht nur perfekte Ausflugsziele für Familien, sondern haben bis spät in den Herbst hinein geöffnet. Direkt von Innsbruck aus erreicht man in 1,5 Stunden Gehzeit zum Beispiel die beliebte Höttinger Alm, jeweils 40 Minuten braucht man von der Station Hungerburg bis zur Arzler Alm und der Umbrüggler Alm, die als besonders gelungenes Beispiel für die moderne Interpretation des Themas „Alm“ auch Stil- und Architekturkenner in ihren Bann zieht. Etwas anspruchsvoller ist die zweistündige Wanderung auf die Bodenstein Alm. Auch die Region verspricht spätherbstliche Hüttengaudi. In Zirl ist die urige Jausenstation Brunntal ein lohnendes Ausflugsziel, die rustikale Hütte ist ganzjährig geöffnet und auch bei Schnee über die Ehnbachklamm oder einen Forstweg in jeweils 1,5 Stunden erreichbar. Die Rumer Alm ist bei den Einheimischen ein beliebtes Wanderziel, in gut zwei Stunden wandert man durch Wälder und Wiesen hoch auf 1.232 Meter.

Höttinger Alm, Arzler Alm, Umbrüggler Alm und Bodenstein Alm: geöffnet bis 05. November 2017
Jausenstation Brunntal Zirl: Ganzjährig geöffnet
Rumer Alm: geöffnet bis 10. Dezember 2017, 9.00 – 19.00 Uhr, Mittwoch Ruhetag

Der Sonne entgegenwandern

Im Herbst bleibt man rund um Innsbruck gerne auf dem „Boden“. Dieser Tiroler Ausdruck bedeutet so viel wie „Plateau“ und ist ein Synonym für sonniges Wandern in pittoresker Naturlandschaft. Der Natterer Boden im Luftkurort Natters oberhalb von Innsbruck begeistert Spaziergänger und Wanderer besonders im Herbst. Mit herrlichem Blick auf die Nordkette erkundet man hier auf Schusters Rappen schöne Mischwälder und romantische Weiden. Bei Föhnwind ist das Farbenspiel der Natur besonders beeindruckend. Der tiefblaue Himmel bildet atemberaubende Kontraste zum Goldgelb und Orangerot der Laubbäume. Nicht minder schön wandert es sich am Locherboden. Der Wallfahrtsort mit der berühmten Marienkapelle liegt am Mieminger Plateau. Dank der leicht erhöhten, offenen Lage verwöhnt die Region Sportler und Naturfreunde mit extra vielen Sonnenstunden.

Hoch in luftige Höhen

Einige Bergbahnen rund um Innsbruck sorgen mit besonders langen Betriebszeiten für echte Hochgefühle bei Wanderern und Bikern. Die Muttereralmbahnen fahren auch Ende Oktober noch hoch auf den „Abenteuerberg“ mit Almenweg, Alpenspielplatz, Bergsee und Downhillstrecken. Themen- und Familienwanderwege locken an den Herbstwochenenden nach Oberperfuss, wo man mit der 8er-Gondelbahn zum aussichtsreichen Panoramarestaurant fährt. Bei Schönwetter haben auch die Glungezerbahnen an den Wochenenden geöffnet. Die Bergstation am Glungezer ist der Ausgangspunkt des legendären Zirbenwegs, einem Rundwanderweg mit atemberaubenden Panoramablick und bis zu 700 Jahre alten Zirbenbäumen.

Muttereralmbahnen: 16.9. - 22.10. - jeweils Samstag und Sonntag, 26.10. - 29.10. - Donnerstag bis Sonntag.
Bergbahnen Oberperfuss: bis 22.10. 2017 samstags und sonntags geöffnet.
Glungezerbahnen: Herbstbetrieb ab 01. Oktober witterungsabhängig. 

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Herbst, Wandern

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