Die Region Innsbruck auf vielseitigen Wanderrouten entdecken

Wenn das neueste fernöstliche Pop-up Lokal genauso nahe liegt wie die nächste Weitwanderstrecke, dann ist man mit ziemlicher Sicherheit in Innsbruck. Die alpine Hauptstadt ist als Ausgangspunkt für vielfältige Wandertouren so perfekt wie wohl kaum ein anderer Ort. Mit dem Naturpark Karwendel – dem Naturpark des Jahres 2020 – im Norden und den Stubaier und Tuxer Alpen im Süden sind vielfältige Gebirgsformen geboten. Am besten lassen sich die unberührte Natur und die abwechslungsreiche Tier- und Pflanzenwelt bei einer mehrtägigen Wanderung entdecken.

Datum: 02.03.2020
Ort: Innsbruck
Ressorts: Freizeit, Sport - Wandern, Tourismus
Kunde: Innsbruck Tourismus

Dem Schutz seiner natürlichen Lebensräume und ihrer Vielfalt hat sich der Naturpark Karwendel verschrieben. Als der größte Naturpark in Österreich und das älteste Schutzgebiet in Tirol verfügt der Naturpark über einen sehr großen Anteil an Urwäldern und Wildflüssen. Hier leben europaweit bedeutende Tierarten wie Gämse, Steinadler, Dreizehenspechte oder Flussuferläufer und hier arbeiten die Naturpark-Verantwortlichen mit großem Bedacht und Engagement. Kein Wunder, dass der Naturpark die renommierte nationale Auszeichnung „Naturpark des Jahres 2020“ erhalten hat.

In der Wildnis des Karwendelgebirges
Den Naturpark des Jahres kann man mit allen Sinnen auf den Pfaden des Karwendelhöhenweges erleben. Einzigartig an dem Weg ist der wechselhafte Ausblick einerseits auf die Einsamkeit der Karwendel-Wildnis und andererseits auf das geschäftige Treiben im Inntal. In sechs Etappen legt man rund 60 Kilometer und 7.000 Höhenmeter zurück. Begehbar ist der Höhenweg in beide Richtungen – also von Ost nach West oder von West nach Ost. Start ist somit entweder in Scharnitz oder in Reith bei Seefeld – in der Mitte liegt immer Innsbruck. Wer besonders ambitioniert ist, kann unterwegs auch noch einige Gipfel, wie etwa die Stempeljochspitze, besteigen. Übernachtet wird in gemütlichen, bewirtschafteten Schutzhütten.

Ursprünglichkeit erleben in den Bergsteigerdörfern
Südlich von Innsbruck locken die Bergsteigerdörfer im Sellraintal. Nur etwa 30 Dörfer in den Alpen erfüllen die strengen Kriterien der „Bergsteigerdörfer“ und sind mit diesem Prädikat ausgezeichnet. Dazu gehören in der Region Innsbruck die Orte Sellrain, Gries im Sellrain und St. Sigmund im Sellrain. Die Orte bestechen durch Ursprünglichkeit und Naturbelassenheit, ohne Hektik, Trubel und Massentourismus. Vielmehr erlebt man hier in traditionellen Gasthöfen Authentizität, Bodenständigkeit und tiefe Verbundenheit mit dem Tal – ein funktionierender sanfter Tourismus eben. Auf einer Höhe, auf der sonst nur Almen liegen, lässt sich die Tier- und Pflanzenwelt auf besondere Art und Weise entdecken.

Von Hütte zu Hütte im Sellraintal
Den einzigartigen Charakter des Sellraintals erlebt am besten auf der anspruchsvollen und mit Highlights gespickten Sellrainer Hüttenrunde. Auf dieser siebentägigen Wanderung von Hütte zu Hütte sind 80 Kilometer und 5.700 Höhenmeter zu überwinden. Alpenrosen und Enziane säumen die Wege, die vorbei an klaren Gebirgsbächen und Seen führen. Die sieben Etappen, die viel Kondition und Bergerfahrung erfordern, bringen die Wanderer zu zahlreichen Schutzhütten, köstlicher Tiroler Küche und erholsamer Stille.

Für Familien und Bergsteiger: das Lüsenstal
Im Lüsenstal, einem wunderschönen Seitental des Sellraintals, wartet ab Sommer 2020 ein weiteres, besonderes Wander-Highlight für wahre Bergfexen genauso wie für Familien mit Nachwuchs-Alpinisten: der Lüsener Fernerkogel. Das erste Stück der Wanderung bis zur Brücke auf circa 2.200 Metern ist ein familientauglicher Wanderweg. Von dort, hoch hinauf auf den 3.298 Meter hohen Gipfel des Lüsener Fernerkogels ist der Weg den Bergsteigern vorbehalten. Ein Höhepunkt, den alle während der Wanderung erleben: Entlang der sogenannten „Mauer“ sieht man Gletscherschliffe vom letzten Gletscherhöchststand aus dem 19. Jahrhundert.

Alle Bergmassive der Region in einem Trek
Für alle, die es lieber gemächlicher angehen möchten, aber dennoch alle Bergmassive der Region Innsbruck erleben und nahezu alle beliebten Alpinhighlights rund um Innsbruck entdecken möchten, ist der Innsbruck Trek die perfekte Wander-Wahl. Die erste Etappe der 7-Tages-Tour beginnt inmitten der Innsbrucker Altstadt und endet in den luftigen Höhen des Karwendelgebirges, dem Naturpark Karwendel – direkt aus der Urbanität ins alpine Umfeld sozusagen. Der Weg führt über das sonnenverwöhnte Mieminger Plateau entlang des Wettersteinmassivs, weiter in die eindrucksvollen Stubaier Alpen in den Ort Kühtai auf 2.020 Metern. Von dort aus werden die Bergsteigerdörfer St. Sigmund und Gries im Sellrain angesteuert, ehe es in die Axamer Lizum, die ehemalige olympische Skistation, geht. Als besonderes Highlight dieser Etappe wartet ein atemberaubender Blick auf die raue Schönheit der Kalkkögel, den Nordtiroler Dolomiten, wie sie so oft genannt werden. Die letzte Etappe des Treks führt über den Zirbenweg am Patscherkofel, auf dem man durch jahrhundertealte Zirbenbestände wandert, wieder retour in das alpin-urbane Flair der Tiroler Hauptstadt.
Einzigartig beim Innsbruck Trek: das Sorglos-Paket! Der Trek kann nämlich nicht nur individuell ohne Guide, sondern auch in Begleitung von bestens ausgebildeten Bergwanderführern der Alpinschule Innsbruck (ASI) begangen werden. Mit dem Paket inklusive Gepäcktransport sowie Unterbringung in wahlweise 3- oder 4-Stern-Hotels erwandert sich die Region besonders leicht. Alle Infos unter www.innsbruck-trek.com

Gut vorbereitet mit den Hiking Fibeln der Region
Alle Infos zu den zahlreichen Wanderwegen und Hütten sind in den drei Hiking Fibeln der Region Innsbruck gesammelt: „Kühtai – Sellraintal“, „Mieminger Plateau und Inntal“ sowie „Innsbruck – Umgebung“. In den Broschüren, die in allen Infobüros und online als E-Paper verfügbar sind, sind alle Wander-Highlights der Region vereint – einer individuellen Erkundungstour steht damit nichts im Weg.

Mit Wanderbus und Öffis die Region erkunden
Für alle, die die zahlreichen nahen Wanderoptionen von Innsbruck aus erkunden möchten, empfiehlt sich das kostenlose Bergwanderprogramm inklusive Wanderbus. Von Mai bis Oktober können täglich unterschiedliche Gebiete bei einer geführten Wanderung mit geprüften Bergwanderführern erlebt und alpine Höhenluft geschnuppert werden. Wer’s lieber individuell, aber trotzdem bequem mit den Öffis mag, nimmt einen der vielen Regionalbusse, die regelmäßig in die umliegenden Dörfer fahren. Das ist nicht nur umwelt-, sondern auch kostenschonend, denn die öffentlichen Verkehrsmittel in der gesamten Region sind ab 1. Mai 2020 in der Gästekarte Welcome Card, die Gäste ab zwei Übernachtungen kostenlos von teilnehmenden Partnerbetrieben ausgestellt bekommen, inkludiert. Informationen zu den Fahrplänen gibt es unter www.vvt.at



Blogs zum Thema Wandern:

https://blog.innsbruck.info/de/sport-natur/schritt-fur-schritt/

https://blog.innsbruck.info/de/menschen-geschichten/der-knappenweg-bei-kuhtai-auf-den-spuren-des-bergbaus-vor-400-jahren/

https://blog.innsbruck.info/de/menschen-geschichten/warum-ich-mich-in-das-sellraintal-verliebt-habe/

https://blog.innsbruck.info/de/sport-natur/innsbruck-trek-ein-besonderes-erlebnis/


Wer sich nicht für ein Bergmassiv entscheiden will, sondern an wenigen Tagen die beeindruckende Vielfalt der Region Innsbruck erwandern und dabei nicht auf Komfort verzichten will, liegt bei der Wahl des Innsbruck Treks genau richtig.