Die Rezeptfabrik ist eine Online-Lernplattform für Küchenteams, die die Einschulung und Ausbildung neuer oder wenig qualifizierter Küchenhilfen erleichtern helfen soll. Das Team rund um Andreas Lechner bietet passende Rezepte zu jedem Anlass, die mit Hilfe von Lernvideos einfach nachgekocht werden können, außerdem wird Unterstützung bei der Mengen- und Preiskalkulation geboten und die Allergenausweisung gleich mitgeliefert. „Die Rezeptfabrik ist damit ein digitales Kochbuch für die Gastronomie und Hotellerie“, bringt es Lechner auf den Punkt. „Sie bietet den Nutzern Rezepte mit detaillierten Lernvideos derzeit in Deutsch und Ungarisch sowie verschiedene Berechnungsmöglichkeiten der Rezepte. Zudem kann man einzelne Rezepte oder Kochschritte seinen Mitarbeitern individuell zuweisen.“

Wechselndes Personal, gleichbleibende Qualität
Viele Mitarbeiter verlassen die Gastronomie nicht deshalb, weil sie die Arbeit nicht mögen, sondern weil sie fast ausschließlich mit ungelerntem Personal zusammenarbeiten müssen, ist sich Lechner mit Blick auf die aktuell schwierige Personalsuche sicher. Ungelerntem Personal könne man in der Regel aber nur Hilfsarbeiten überlassen, was umgekehrt bedeute, dass alles was Können erfordert von wenigen in der Küche erledigt werden müsse. Lechner: „Mit Rezeptfabrik wird es jetzt erstmals möglich, weniger qualifizierte Mitarbeiter selbstständig kochen zu lassen. Das ist ein wichtiger Beitrag für gleichbleibende Qualität trotz wechselndem Personal!“ Hilfskräfte kamen früher aus der Steiermark, Kärnten oder Deutschland, seit einigen Jahren vermehrt aus Ungarn, daher wird die Plattform samt den Lernvideos bereits auch schon auf Ungarisch angeboten. Lechner: „Als nächstes Land könnte Kroatien sehr rasch wichtig werden. Die kroatische Seite kann innerhalb von 2 Wochen online gehen. Spanische Untertitel sind in Vorbereitung, da auch Spanien ein Zukunftsmarkt für Hilfskräfte werden kann.“ 

Das Verhältnis Fach- und Hilfskräfte hat sich umgedreht
Die Veränderungen am Arbeitsmarkt und speziell die personelle Situation in den Küchen sieht auch Mario Gerber, Obmann der Fachgruppe Hotellerie in der Wirtschaftskammer Tirol: „Vor 20 Jahren war das Verhältnis gelernte Mitarbeiter zu Hilfskräften ungefähr 8 zu 2, heute ist es in vielen Betrieben umgekehrt. Deshalb sind derartige Initiativen, die eine gleichbleibend gute Qualität sicherstellen helfen, so immens wichtig!“
Die Zielgruppe für die Rezeptfabrik sei sehr groß, im Prinzip könne schon jetzt jeder Gastronomie- und Hotelbetrieb die Plattform benutzen, erklärt Lechner: „Man kann die Rezeptfabrik mit dem bestehenden und sich stetig erweiternden Inhalt – derzeit ca. 400 Rezepte und 100 Gerichten – sofort verwenden. Wir bieten jetzt aber auch schon eine individuelle Rezeptfabrik für Betriebe an, die mit eigenen kulinarischen Variationen befüllt werden und auch bestehende Rezepte adaptieren oder abändern kann. Für diese individuellen Betriebslösung stellt Lechner sein Know-How, die Plattform und auch ein eigenes Kamerateam zur Verfügung, das in der Küche des jeweiligen Kunden die Zubereitung filmt und auf die Website mit eigenem Zugangscode einpflegt.

Das Ziel sind 100 Kunden in 2 Jahren
Für das Wachstum konzentriert sich Lechner vorerst auf die Zielmärkte Österreich, Bayern und Südtirol –  die derzeit über Rezeptfabrik abrufbaren Speisen und Anleitungen würden zu diesen drei Regionen am besten passen. Die Plattform wurde erst im Sommer 2018 fertiggestellt und ausgiebig in der Praxis getestet. Individuelle Lösungen für Betriebe wurden erst in den vergangenen Wochen ausgearbeitet und können ab sofort angeboten werden.
Lechner selbst will sich ab nächstem Jahr voll auf seine neue Initiative konzentrieren, in die er bereits 150.000 Euro und weit über 1.000 Arbeitsstunden an Eigenleistung investiert hat: „In Summe konnte ich für die Entwicklung rund 46.000 Euro an Förderung aus dem Programm ‚Gründung am Land‘ lukrieren.“ In den kommenden zwei Jahren will Lechner mindestens 100 Kunden für die Rezeptfabrik begeistern und die Idee als stabiles Unternehmen in der Tourismusbranche fest verankern.

Weitere Informationen:
Journalisten können die Rezeptfabrik mit folgendem Testzugang ausprobieren: 
Bn: presse@rezeptfabrik.at
Pw: rf2018

Andi Lechner, (Jahrgang 1982), Koch seit 20 Jahren, 2009 erste Auszeichnungen (z.B: Gault Millau), 2011-14 Betreiber des Gasthofs zum Dampfl in St. Johann (1 Haube), seit Nov 2014 Betreiber des Gasthof Schwarzer Adler in Jochberg (1 Haube). Er ist ausgebildeter Diätkoch, Lehrlingsausbilder, diplomierter F&B Manager und seit 2014 Sommelier. 

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Bei der Präsentation der Rezeptfabrik (v.l.): Mario Gerber und Haubenkoch Andreas ...weiter

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Andi Lechner
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