Der Wunsch, Menschen unbürokratisch und vorurteilsfrei zu helfen, stand am Anfang der Tätigkeit von Christoph Wötzer bei den Vinzenzgemeinschaften. „Man sollte auch Ehrenamt professionell machen“, so Wötzer. Um diesem selbstauferlegten Credo gerecht zu werden und die bestehenden Projekte und Neugründungen optimiert vorantreiben zu können, baute die nachhaltig wachsende, karitative Organisation in der Generalversammlung ihre Führungsebene um: In klarer Wahlentscheidung übertrug der Zentralrat der Vinzenzgemeinschaften das Präsidialamt der bereits seit Jahren als Vizepräsidentin aktiven Mitarbeiterin Karoline Knitel. Die neu gewählte Präsidentin engagierte sich bereits in der Vergangenheit insbesondere für die Einsamenbegleitung.

Einsamkeit – die stille Not
„Die Einsamkeit ist nur dann in den Griff zu bekommen, wenn man sich breit organisiert und eine dauerhafte Einrichtung schafft, die sich der Thematik annimmt“, erklärt Karoline Knitel. In diesem Sinne wurde bereits im Jahr 2002 unter dem Titel „VINZIWort“ für das Senioren- und Pflegeheim „Haus St. Josef“ in Innsbruck die Vinzenzgemeinschaft St. Josef gegründet, um sich dieser „stillen Not“ anzunehmen. Eine Vielzahl von Heimbewohnern erhält kaum Besuch und vereinsamt mehr und mehr, hätte jedoch Bedarf an kleineren Hilfeleistungen im Alltag. Die Mitglieder der Vinzenzgemeinschaft steuern dieser Entwicklung gegen und schenken den Bewohnern Zeit: Besuchsdienste, Spaziergänge oder auch eine Begleitung zum Gottesdienst finden bei den Betroffenen Anklang. „Die Gründung dieser Vinzenzgemeinschaft war richtungsweisend für die organisierte Einsamenbetreuung in unseren Heimen“, analysiert Präsidentin Karoline Knitel die Entwicklungen in diesem Bereich.

Wachstum: Neugründungen und einfache Möglichkeiten zur Hilfeleistung
Die Vinzenzgemeinschaften sind seit dem Jahr 2000 von 33 auf 76 Gemeinschaften gewachsen und die jährlichen finanziellen Hilfeleistungen für Menschen in Not stiegen in diesem Zeitraum von € 130.000 auf € 770.000 im Jahr 2018. „Die große Zahl an Neugründungen ist sehr erfreulich – sie zeigt, dass die grundsätzliche Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung gegeben ist. Die Vinzenzgemeinden bieten Interessierten die Möglichkeit, unbürokratisch einen aktiven Beitrag zu leisten - und das ohne eine Vollmitgliedschaft anmelden zu müssen“, führt Christoph Wötzer aus. Mitwirkende der Vinzenzgemeinschaften Tirol sind automatisch rechtsschutz- und haftpflichtversichert. Sie helfen bei Bedarf, gestalten die Gemeinschaft aktiv mit und können an Fortbildungen teilnehmen. Menschen, die an den Aktivitäten der Vinzenzgemeinschaften teilnehmen möchten, nehmen unter Telefon 0650 / 65 35 872 oder per Email an vinzenzgemeinschaften.tirol@gmail.com Kontakt auf.
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Das Führungsduo der Vinzenzgemeinschaften Tirol: Ehrenpräsident Christoph Wötzer und die designierte ...weiter

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