Datum: 22.10.2025
Ort: Region Achensee
Ressorts: Bildung, Erziehung, Regionalität, Wissenschaft
Kunde: Achensee Tourismus
Das im Herbst 2024 gestartete Projekt „Sprungbrett Achensee“ setzt auf maßgeschneiderte Bildungsangebote, die weit über den regulären Unterricht hinausgehen. In Kleingruppenmodulen können Schülerinnen und Schüler ihre Stärken in den Bereichen Sport, Sprache, IT und Berufsorientierung entdecken und gezielt weiterentwickeln. Unterstützt wird das Projekt von regionalen Partnerbetrieben, die im Rahmen der Plattform „Job-Life Achensee“ Einblicke in die Arbeitswelt geben. Bildungslandesrätin Cornelia Hagele weist auf die Vorteile interdisziplinärer sowie überregionaler Zusammenarbeit bei dieser Initiative hin: „Was entsteht, wenn Schule, Wirtschaft und die gesamte Region an einem Strang ziehen, zeigt das ‚Sprungbrett Achensee‘: ein echtes Leuchtturmprojekt, das Talente sichtbar macht und Begeisterung bei unseren Schülerinnen und Schülern weckt. Als Bildungslandesrätin danke ich allen Partnerinnen und Partnern für ihren Einsatz – besonders dem TVB Achensee mit seinem Geschäftsführer Mag. Martin Tschoner, ein Unterstützer der ersten Stunde, und seiner Stellvertreterin Mag. Maria Wirtenberger sowie der Achenseeschifffahrt.“ Karin Prassnigger-Havaux, Obfrau von Sprungbrett Achensee, gab einen Ausblick: „Im kommenden Jahr möchten wir bei ‚Sprungbrett Achensee‘ drei klare Schwerpunkte setzen: Wir wollen neue Module integrieren – etwa Sprachreisen, Sport, Finanzbildung oder Naturwissenschaften –, unsere Schülerinnen und Schüler noch stärker aktivieren und umfassend über die Angebote informieren. Gleichzeitig möchten wir die Betriebe der Region gezielt ansprechen und gemeinsam mit ihnen Ideen entwickeln, wie wir als Schule bestmöglich unterstützen können.“
Bilanz zu „Ein Jahr Sprungbrett Achensee“: 17 Projekte, 64 Schüler:innen, 212 Stunden Programm
Die Rückschau auf die Highlights des ersten Jahres unterstreicht, wie breit und praxisnah das Angebot bereits aufgestellt war: Insgesamt wurden 17 Projekte durchgeführt, 13 externe Expert:innen eingebunden sowie 64 Schüler:innen 212 Stunden lang individuell gefördert und gefordert. Ein Beispiel daraus fällt besonders auf: Im Rahmen eines Projekts mit EU-Parlamentarierin Sophia Kircher erhielten die Schüler:innen der Mittelschule Achensee einen spannenden Einblick in die europäische Politik. Diese einmalige Gelegenheit, demokratische Prozesse und deren Bedeutung auf höchster Ebene kennenzulernen, war sicherlich ein Highlight im ersten Jahr. Maria Wirtenberger, stellvertretende Geschäftsführerin von Achensee Tourismus, zieht darüber zufrieden Bilanz: „Ein Blick auf die ersten zwölf Monate zeigt eindrucksvoll, was aus dieser kleinen Idee bereits entstanden ist – das motiviert uns für die Zukunft. Und es ist zugleich die beste Empfehlung für potenzielle Partner, sich uns anzuschließen. Wer über Grenzen hinausdenkt und seinen Handlungsspielraum erweitert, eröffnet sich ganz neue Möglichkeiten.“