Gauder Sonntag im Zeichen der Musik
Nicht nur das Gauder Fest fand am Sonntag ein prachtvolles Finale, sondern auch das Bezirksmusikfest, das dieses Jahr anlässlich des 200-Jahr-Jubiläums der Bundesmusikkapelle Zell am Ziller unter dem Dach des Gauder Fests stattfand. Ein besonderes Highlight am diesjährigen Gauder Sonntag war deshalb die Feldmesse, bei der alle Zillertaler Musikkapellen gemeinsam die Musikantenmesse des Tiroler Polizeimusikkapellmeisters Michael Geisler aufführten. Der farbenprächtige Trachtenumzug im Anschluss begeisterte tausende Besucher und wurde erstmals auf ORF 2 und ORF III übertragen.
Datum: 06.05.2018
Ort: Zell am Ziller
Ressorts: Events, Genuss, Gesellschaft
Kunde: Zillertal Bier
Das Gauder Fest, das größte Frühlings- und Trachtenfest im alpinen Raum, lieferte sich am Sonntag ein fulminantes Finale. Nicht nur die die Bundesmusikkapelle Zell am Ziller feiert mit dem 200-Jahr-Jubiläum ihr langes Bestehen, sondern auch der Zillertaler Blasmusikverband ist dieses Jahr 70 Jahre alt geworden. Deshalb waren auch alle zum Musikbezirk gehörenden Musikkapellen anwesend, um gemeinsam zu spielen. Für Gänsehaut sorgten 720 Musikanten, die gemeinsam die, für den Zillertaler Blasmusikverband komponierte, Musikantenmesse des Tiroler Polizeimusik-Kapellmeisters Michael Geisler bei der Feldmesse darboten. „Das Gefühl, wenn so viele Musikanten gemeinsam spielen, ist einfach überwältigend. Das war ein gebührender Höhepunkt unseres Bundesmusikfests, das wir beim Gauder Fest feiern durften“, so Robert Pramstrahler, Bürgermeister von Zell am Ziller und Ehrenobmann der Musikkapelle.
Farbenprächtiger Festumzug
Beim großen Gauder Fest-Umzug führte die Bundesmusikkapelle Zell am Ziller anlässlich ihres Jubiläums über 2.500 Trachtenträger durch Zell am Ziller. Über 10.000 Gäste aus Nah und Fern beobachteten den Festumzug, bei dem neben den Musikkapellen aus dem Musikbezirk und prächtigen Trachtenabordnungen auch viele Pferdegespanne mit aufwändigen Festwägen und Kutschen zu sehen waren. Verantwortlich für den großen Trachtenumzug beim Gauder Fest ist Oswald Gredler, Obmann des Tiroler Landestrachtenverbandes. „Uns freut es jedes Jahr wieder, wenn wir sehen, wie viele Menschen sich für die traditionelle, oft handgemachte Tracht der verschiedenen Brauchtumsvereine interessieren. Das merkt man hier deutlich an der Zahl der Zuseher“, so Gredler. Dass das Interesse an Tracht und Brauchtum ungebrochen und „modern“ ist, beweist der ORF, der den Gauder Fest-Umzug am Sonntagnachmittag ausgestrahlt hat und sich dabei auf die Suche nach Gustostückerln der Tiroler Tradition machte. Für alle, die keine Zeit hatten, live dabei zu sein oder einzuschalten: Der Bayrische Rundfunk zeigt den Gauder Fest-Umzug nochmal am Donnerstag, 10. Mai 2018, ab 14:00 Uhr.
Erfolgreiche Bilanz
„Das diesjährige Gauder Fest war wieder ein voller Erfolg. Wir freuen uns, dass wir auch heuer die Gäste am Fest mit unseren Bierspezialitäten in alter Tradition erfreuen konnten. Besonders der Gauder Bock, den es nur hier am Gauder Fest gibt, ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Fests und verleiht der Veranstaltung seinen einzigartigen Charakter“, so Martin Lechner, Geschäftsführer von Zillertal Bier. Der Gauder Bock, von dem rund 50.000 Liter beim diesjährigen Gauder Fest ausgeschenkt wurden, wurde schon Anfang September des Vorjahres eingebraut. Nach acht Monaten Reifezeit wurde das hochprozentigste Festbier Österreichs schließlich abgefüllt, um rechtzeitig zur Eröffnung und zum Bieranstich durch Landeshauptmann Günther Platter ausschankbereit zu sein. Am Gauder Bock erfreuten sich nicht nur die weit über 30.000 Besucher, sondern auch über 84 Gruppierungen aus dem gesamten Alpenraum – darunter Schützenkompanien, Musikkapellen, Trachtenvereine, Pferdegespanne und Landsturmgruppen. Auch die Nächtigungszahlen sprechen deutlich dafür, wie beliebt das Gauder Fest ist. „6.000 Nächtigungen konnten wir während des Gauder-Wochenendes verbuchen – Zell am Ziller und die Umlandgemeinden waren ausgebucht!“, so Ferdinand Lechner, Obmann des Tourismusverbandes Zell-Gerlos.
Dokumentation 2018
Gambrinus Rede 2018