Mit jährlich 500.000 Besuchern ist das am Burggraben 3 in Innsbruck beheimatete Büro zugleich die meistbesuchte Tourismus Information Tirols und damit zentrale Anlaufstelle für Gäste aus aller Welt. Die dreischiffige Halle mit prächtigem Renaissance-Gewölbe diente im 16. Jahrhundert als Hofstallung, später als Militärdirektion, Offizierskaserne und Militärkanzlei. Die jahrzehntelange Nutzung als Tourismus Information hatte ebenfalls ihre Spuren hinterlassen. Bereits vor Jahren also war den Verantwortlichen bei Innsbruck Tourismus klar, dass die Räumlichkeiten einer behutsamen Renovierung und zugleich einer Modernisierung unterzogen werden sollten. Dr. Karl Gostner, ehemaliger Obmann von Innsbruck Tourismus, beschreibt die Ausgangslage rund um das Projekt: „Innsbruck Tourismus hatte sich dazu entschlossen, die Halle neu zu gestalten. Das Anliegen war einerseits die architektonische Gestaltung zwischen Wiederherstellung der ursprünglichen Proportionen und einer zeitgemäßen Gestaltung des Raums. Andererseits – und das ist ganz wichtig – im Hinblick darauf, dass Gäste mehr und mehr ihre Informationen aus digitalen Quellen beziehen, wollten wir einen ansprechenden Raum für Aufenthalt, zusätzliche Informationen und Kauf von diversen Leistungen schaffen.“

Behutsame Neugestaltung historischer Räumlichkeiten – Symbiose verschiedenster Disziplinen
Mastermind des Projekts war DI Manfred Sandner, der für die Konzeption zuständig war, DI Betina Hanel wiederum zeichnete für die Umsetzung federführend verantwortlich. Im Bereich der Inneneinrichtung konnte DI Claudia Dorner wesentliche Akzente setzen. Das Beleuchtungskonzept kam vom heimischen Licht-Spezialisten Bartenbach, der auch für dessen Umsetzung verantwortlich war. In entsprechend enger Abstimmung und mit einigem Koordinationsaufwand war die Neugestaltung innerhalb von sieben Monaten Bauzeit gelungen. Das Ergebnis zeigt der Status Quo: Während die Säulenhalle als architektonisches Juwel aus der Renaissancezeit erstrahlt, bieten Touchscreens und Displaywände virtuelle Informationen und Erlebnisse, die die Beratung durch das kompetente Team ergänzen.

Ausgezeichnet für „gestalterische Synthese und zeitgemäße Präsentation“
Nicht zuletzt die gelungene Einflechtung digitaler Tools in die täglichen Abläufe einer Tourismus Information war schließlich ausschlaggebend für die Verleihung des Staatspreises für Architektur an den Bauherrn. Die Jury stellte fest, „dass bei diesem Projekt der Transformation im Tourismus sinnfällig entsprochen werde. Analoge und digitale Angebote bilden eine gestalterische Synthese und machen deutlich, wie touristische Destinationen zeitgemäß präsentiert werden können.“ Bauherr Dr. Karl Gostner zum Erhalt des Staatspreises für die Renovierung der Tourismus Information Innsbruck: „Eingereicht wurde in der Kategorie ‚Dienstleistung‘ – ausgezeichnet wurde das Projekt in der Kategorie ‚Digitalisierung‘, weil die Grundidee von der zunehmenden Bedeutung der digitalen Information des Gastes aber auch des einheimischen Besuchers ausgeht. Das ist grundsätzlich bemerkenswert und ein Beweis dafür, wie zukunftsträchtig das Konzept ist.“

DI Arno Ritter, Leitung aut – architektur und Tirol, wiederum nimmt Bezug auf einen Jurytext des Experten Peter Haimerl. „Den Architektinnen und Architekten ist Bemerkenswertes gelungen: Die Freilegung und Transformation eines historischen Raumes, der durch diesen modernen Eingriff – mit viel Gespür für Poesie – in verblüffender Weise zeitlos wurde und damit eine wunderbare Fortführung der Geschichte erzählt.“  Für Mario Gerber, Obmann Innsbruck Tourismus, war die Neugestaltung „ein mutiger Schritt mit viel Weitblick und zugleich eine Großtat in organisatorischer Hinsicht. Dr. Gostner hat damit die Ausrichtung von Innsbruck Tourismus auch in baulicher Form langfristig determiniert. Als sein Nachfolger darf ich nun auch in diesem Zusammenhang sprichwörtlich auf solidem Bestand aufbauen und gleichzeitig neue, junge Ansätze synergetisch in diesen Diskurs einbringen. Ich gratuliere allen Verantwortlichen zur Auszeichnung mit dem Staatspreis für Architektur und freue mich, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam mit unseren Gästen und einheimischen Besuchern heute in einem so attraktiven Ambiente den alpin-urbanen Tourismus (er)leben dürfen!“

Dem Vor-Ort-Gespräch wohnten neben den Projektverantwortlichen namhafte Repräsentantinnen und Repräsentanten aus Politik, Tourismus und Wirtschaft bei: Stadträtin Uschi Schwarzl zeigte sich begeistert: „Es ist hier gelungen, das Alte, den Bestand mit viel Wertschätzung zur erhalten und das Neue, Digitale perfekt darin zu integrieren. Die Tourismus Information Innsbruck ist ein Begegnungsort im Herzen des Zentrums der Stadt.“ Für die Geschäftsführerin der Innsbruck Information & Reservierung GmbH Christine Stelzer ist die Tourismus Information Innsbruck als „zentrale Anlaufstelle für unsere Besucherinnen und Besucher der Stadt mehr als nur Info-Hub und repräsentatives Entree. In ihrer jetzigen Ausgestaltung ist sie eigentlich schon die erste Sehenswürdigkeit, welche die Besucherinnen und Besucher in Innsbruck zu Gesicht bekommen und gleichzeitig ein Begegnungsraum für Einheimische und Gäste.“

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Im Rahmen eines Vor-Ort-Gesprächs mit dem Architekturzentrum aut – architektur und ...weiter

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