Innsbruck Tourismus startet Zukunftsprozess für Kühtai und Sellraintal

Gemeinsam mit den Bergbahnen Kühtai, der Gemeinde Silz sowie den Bergsteigerdörfern Sellrain, Gries und St. Sigmund im Sellrain hat Innsbruck Tourismus das Projekt „Zukunft Kühtai-Sellraintal“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Grundlagen für einen erfolgreichen und nachhaltigen Ganzjahrestourismus zu schaffen.

Datum: 14.06.2023
Ort: St. Sigmund im Sellrain
Ressorts: Gesellschaft, Tourismus, Wirtschaft
Kunde: Innsbruck Tourismus

Der Tourismus ist im Winter, vor allem durch das Skigebiet Kühtai auf 2.020 Metern Seehöhe, ein zentraler Wirtschaftsfaktor für die Region Kühtai-Sellraintal. In den Sommermonaten sind viele Betriebe in Kühtai geschlossen. Klimatische Veränderungen, die in den nächsten Jahren zu erwarten sind, sorgen für veränderte Rahmenbedingungen. Ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Winter- und Sommer-Nächtigungen ist die Zielsetzung nachhaltiger Regionalentwicklungs-Bestrebungen. Mit dem Projekt soll der erste Grundstein dafür gelegt werden.

„Wir sehen es als gemeinsame Aufgabe aller Beteiligten, die Region als ganzheitlichen Lebensraum weiterzuentwickeln. Dabei geht es – neben der Sicherung des Erfolgs im Winter – vor allem darum, Perspektiven für den Sommer- und Ganzjahrestourismus zu erkennen und daraus eine klare Positionierung und konkrete Projekte und Angebote abzuleiten“, betont Barbara Plattner, Geschäftsführerin von Innsbruck Tourismus. Erfolgreiche Destinationsentwicklung gelinge nur im Dialog und müsse von den Einheimischen getragen werden. „Langfristiger Erfolg und ein authentisches Angebot, welches Gäste und Bevölkerung gleichermaßen anzieht und begeistert, ist nur so möglich“, so Plattner.

Gestartet wurde der Positionierungsprozess, der vom Institute of Brand Logic begleitet wird, bereits Anfang des Jahres u.a. mit der Auswertung von Gästebefragungen und der Analyse von Sekundärdaten. Im Frühjahr 2023 folgten Einzelbefragungen, aber auch ein Dialogforum zur grundsätzlichen Ausrichtung der Region. Im Laufe des Sommers sind mehrere Workshops geplant, das gemeinsame Zukunftsbild soll im Herbst präsentiert und reflektiert werden. Dazu sind nicht zuletzt auch öffentliche Bürgerforen geplant.

Interessierte können sich für weitere Informationen direkt bei Regionalleiter Lukas Reich in der Tourismus Information Kühtai unter T +43 512 / 53 56 – 920 oder l.reich@innsbruck.info melden.


Über Innsbruck Tourismus
Innsbruck Tourismus ist die offizielle Destinationsmanagementorganisation (DMO) der Region Innsbruck. 40 Orte in der Umgebung bilden gemeinsam mit der Tiroler Landeshauptstadt das Verbandsgebiet. Mit zuletzt jährlich ca. 2,7 Mio. Nächtigungen zählt Innsbruck zu den größten DMOs Österreichs. Rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind um perfekte Gästeinformation, kompetente Eventbegleitung, innovative Produktentwicklung und professionelle Marktbetreuung bemüht. Ein hauseigenes Convention Bureau kümmert sich um die Bewerbung der Destination Innsbruck als Kongressstandort. Mit insgesamt 12 Tourismus Informationen in der Region ist man nah am Gast. Als zentrale Anlaufstelle dient das am Burggraben 3 in Innsbruck beheimatete Büro. Es zählt jährlich bis zu 500.000 Besucherinnen und Besucher und ist damit zugleich die meistbesuchte Tourismus Information Tirols. Website, App und verschiedene Social Media Kanäle sind Innsbrucks zeitgemäße Informations-Outlets im Online-Bereich.

Fact Sheet Region Innsbruck:
Insgesamt umfasst die Region Innsbruck 992 Beherbergungsbetriebe mit 19.906 Betten, davon
•    675 Privat- und 52 sonstige Vermieter mit 5.119 Betten sowie
•    265 gewerbliche Beherbergungsbetriebe mit 14.787 Betten, davon
      o     49     4-5 Sterne-Häuser mit 6.059 Betten
      o     60     3 Stern-Hotels mit 3.837 Betten sowie
      o   156   1-2 Stern-Betriebe und Ferienwohnungen mit 4.891 Betten
2022 verzeichnete Innsbruck 1.097.349 Ankünfte, 2.703.632 Übernachtungen und somit eine durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 2,5 Tagen. Im Detail: Mit knapp einer Million Übernachtungen bleibt Deutschland Quellmarkt Nummer eins – gefolgt von Österreich mit ca. 600.000 Nächtigungen. Weitere zentrale Herkunftsländer sind die Schweiz, die Niederlande, Italien und die USA. Auf diese Länder entfielen jeweils mehr als 100.000 Übernachtungen in der Region Innsbruck.