Naturpark Karwendel, Patscherkofel, Mieminger Kette, Kalkkögel, Sellraintal & Stubaier Alpen. Diese fünf Gebirgsstöcke laden in der Region Innsbruck mit unverwechselbaren Naturszenarien zur Erkundung landschaftlicher Schönheiten, der Tierwelt sowie zu Wanderungen in allen Höhenlagen und für jeden sportlichen Anspruch.

Von Innsbrucks Stadtzentrum aus zu einem Logenplatz der Natur, und das in nur 30 Minuten. Mit den Nordkettenbahnen erobert man über Hungerburg und Seegrube das auf 2.300 m gelegene Hafelekar mitten im Naturpark Karwendel, dem Innsbruck praktisch zu Füßen liegt. Die imposante Nordkette mit ihren schroffen Kalkfelsen ist nur eine von vielen parallel verlaufenden Ketten in diesem größten Naturpark Österreichs. „Atemberaubend“ – dieser Ausdruck kommt jedem in den Sinn, der den Blick von der Seegrube (1.900 m) auf Stadt und umliegende Bergwelt staunend genießt. Apropos Genuss: die kulinarische Einkehr ist bei fast allen Wanderungen in der Region Innsbruck unverzichtbarer Bestandteil. So auch auf der Seegrube, bevor es weiter bergwärts aufs Hafelekar geht, Ausgangspunkt für einen der schönsten Höhenwege des Naturparks Karwendel: Der Goetheweg ist Teil des Tiroler Adlerwegs und führt zur einsam gelegenen Pfeishütte. Diese Wanderung kann, wie viele andere auch, auf eine mehrtägige Trekkingtour ausgedehnt werden. So wie der Karwendel Höhenweg, der geübte Wanderer mit einem faszinierenden Wechselspiel zwischen hochalpiner Bergeinsamkeit und Blick auf Innsbruck belohnt. Übernachtet wird in Hütten, und jede der sechs Etappen kann auch einzeln erwandert werden.

 

Der Naturpark Karwendel lässt sich von Innsbruck aus auch per pedes erkunden. Ausgehend von der Hungerburg wählt man als gemütliche Variante einen fast ebenen Weg zu einer der Ausflugsstationen wie Rechenhof und Gramartboden. Oder man erwandert die höher gelegenen Almen wie die urig-gemütliche Arzler Alm, die Umbrüggler Alm, die mit zeitgemäßer Architektur und moderner Interpretation der Tiroler Küche außergewöhnliche Akzente setzt, sowie Höttinger oder Bodenstein Alm mit ihren Aussichtsterrassen und Panorama „de luxe“. 

Der Patscherkofel erhebt sich als „sanfter Riese“ aus Schiefer- und Quarzgestein im Süden von Innsbruck. Er ist nicht nur Hausberg der Innsbrucker, sondern auch „Olympiaberg“, auf dem bei den Olympischen Winterspielen 1964 und 1976 diverse Ski-Bewerbe ausgetragen wurden. Mit der Patscherkofelbahn schwebt man auf knapp 2.000 Höhenmeter und damit zum Ausgangspunkt von familientauglichen und landschaftlich eindrucksvollen Wanderungen. So schlängelt sich hier die schönste Alpenpromenade weit und breit durch jahrhundertealte Zirbenbestände. Der Zirbenweg führt leicht an- und absteigend Richtung Osten bis zur Tulfeinalm am Glungezer Vom leicht erwanderbaren Gipfel des Patscherkofel schweift der Blick über ein fantastisches Panorama.

Eine einzigartige Augenweide bietet sich allen Patscherkofel-Eroberern im Juni und Juli, wenn die rosafarbene Pracht der Almrosen die grünen Zirbenstauden zum Leuchten bringt. Zu den beliebten Almenrunden zählt auch der Almenweg 1600 Patscherkofel, der vier Almen im Gepäck hat und entweder in der gemütlichen Bergab-Variante von der Patscherkofel Mittelstation aus oder in der etwas sportlicheren Bergauf-Ausführung bewältigt wird. Rinner, Aldranser, Sistranser und Lanser Alm laden an diesem perfekten Wandertag ebenfalls zum kulinarischen Verweilen ein.

Die Kalksteinberge der Mieminger Kette im Westen der Region Innsbruck bilden den Rahmen für die sonnenbeschienen Weiten, die Wiesen und Wälder des Mieminger Plateaus. Genussvolles Wandern, interessante Erkundungen von Kultur und Kulinarik sowie manch hochalpiner Ausflug stehen hier auf dem Menüplan der Wanderlustigen. In der ehemaligen Heimat des „Bergdoktors“ aus der gleichnamigen TV-Serie darf die Wanderung zum Bergdoktorhaus nicht fehlen. Ebenso leicht zu bewältigen sind jene zum Lehnberghaus oder rund um den schön gelegenen Golfplatz zur Stöttlalm. Auf der Sonnenplateau-Rundwanderung erwandert man das Plateau bis zum Holzleitensattel, zur Burg Klamm mit ihrem Wasserfall und zum Badesee Zein. Beliebt sind die mit einer Einkehr verbundenen Wanderungen über das Straßberghaus zur Neuen Alplhütte, zur Marienbergalm oder zur Simmeringalm. Wer sich höher wagt und über Trittsicherheit verfügt, genießt den Blick von den Judenköpfen oder von der Wankspitze aus. Nur Geübten, die sportliche Herausforderungen lieben, sei die „Königstour“ auf die Hohe Munde geraten, die mit ihrem markanten Gipfel eine imposante Landmarke darstellt.

Kalkkögel – der Name kündet bereits von der Beschaffenheit dieser Kalksteinberge, die sich mit ihren bizarren Fels- und Gipfelformationen den Beinamen „Nordtiroler Dolomiten“ verdient haben. Eine Wanderung durch diese Landschaft südwestlich von Innsbruck ist verbunden mit Naturerlebnissen „en suite“. Der Blick schweift von schwindelerregenden Felstürmen zu 360-Grad-Panoramen, von der einzigartigen Alpenflora zu auf ausgedehnten Hochplateaus weidenden Schafen. Erobern lassen sich die Kalkkögel etwa auf einer der Panoramatouren am Hoadl in der olympiaerprobten Axamer Lizum, von der auch Lifte und Bahnen in die Höhe führen. Gipfelerlebnisse beschert die Nockspitze (2.404 m), auch Saile genannt, unerwartete Einblicke gewinnt man bei der Salfeinser Rundwanderung, auf der ein zauberhaftes Biotop zur Rast einlädt. Gemütlich und familiengerecht präsentiert sich die Region rund um die Kalkkögel im  Muttereralmpark (1.608 m), bequem erreichbar mit der Muttereralmbahn. Hier beginnen zahlreiche sanfte Ausflugswanderungen, etwa auf Kreitheralm und Götzneralm, sowie der Innsbrucker Almenweg, der immer wieder für kulinarische Almpausen sorgt.

Mit dem Sellraintal & Stubaier Alpen sind die fünf Gebirgsstöcke der Region Innsbruck komplett. Mehr als 500 benannte Gipfel bis zu 3.500 Höhenmetern, Kühtai als Österreichs höchstgelegener Skiweltcuport und die Bergsteigerdörfer des Alpenvereins im Sellraintal – diese Fakten unterstreichen die Bedeutung des Gebietes als Wandergebiet von unübertrefflichem landschaftlichen Reiz. Nur wenige Kilometer südwestlich von Innsbruck erforschen Wanderfreudige eine urtümliche Landschaft, sie sichten Steinbock, Adler oder Murmeltier und erfreuen sich am ausgebauten Wanderwegenetz mit Schutzhütten wie dem Westfalenhaus. Auf dem Sellraintaler Höhenwanderweg und seinen aufs Tal verteilten Auf- und Abstiegsmöglichkeiten, auf dem Knappenweg oder dem Peter-Anich-Höhensteig wandert man im Hochalpinen. Konditionsstarke Trekker nehmen die Herausforderung der Sellrainer Hüttenrunde an, während die leicht begehbare Drei-Seen-Runde im Kühtai bei Familien besonders beliebt ist. Ein Tipp: im Juni und Juli schmückt sich die Natur auch hier mit Almrosen.  

Zu den Weitwanderrouten in Innsbrucks Umgebung zählt der Innsbruck Trek, eine 7-Tage-Wanderung der renommierten Alpinschule Innsbruck (ASI), die in Innsbrucks Zentrum startet und über die sonnige Weite des Mieminger Plateaus bis zur Bergwelt der Stubaier Alpen, über Kühtai und das Sellraintal bis zum Patscherkofel und dann wieder retour in die Stadt führt. Die Teilnehmer wählen jeden Tag zwischen einer mittelschweren und einer anspruchsvollen Wanderung, übernachtet wird in 3-Stern-Unterkünften. Auf dem Innsbruck Trek wandert man entweder in Begleitung der ASI-Guides oder individuell im eigenen Tempo, und man kann sich dank des Gepäcktransports leicht wie eine Gämse fühlen.

Einmal auf einem Gipfel stehen, die Welt liegt einem quasi zu Füßen und oberhalb scheint es nur noch den Himmel zu geben. Ganz einfach: Gipfelsieg“ heißt es in der Region Innsbruck, wenn man mit Unterstützung von Bergbahnen und Liften die Höhe erklimmt. So sind die Wanderungen zu den höchsten Erhebungen von Patscherkofel, Hafelekar,

Nockspitze oder Rangger Köpfl ein Kinderspiel – und bieten trotzdem spektakuläre Aussichten auf rund 2.000 Höhenmetern. Aber auch leichte und relativ kurze Wanderungen wie jene aufs Faltegartenkögele im Kühtai oder die Simmeringalm am Mieminger Plateau entschädigen mit traumhaften Ausblicken und Naturerlebnissen.

Allen Wandervögeln bietet die Region Innsbruck mit dem kostenlosen Wanderprogramm die ideale Unterstützung. Gäste erhalten in ihrer Unterkunft die Welcome Card, die zu geführten Wanderungen mit den Guides der Alpinschule Innsbruck einlädt. Von Mai bis Ende Oktober stehen mehrmals wöchentlich Touren auf dem Programm, die auch Ungeübten die Schönheiten der Bergwelt rund um Innsbruck nahebringen. Der kostenlose Wanderbus bringt die Gäste zum Ausgangspunkt der jeweiligen Tour, Leih-Wanderschuhe und -Rucksäcke stehen auf Anfrage zur Verfügung. Ab drei aufeinanderfolgenden Übernachtungen gehören auch kostenlose Fahrten mit Bergbahnen der Region Innsbruck zum Paket der Welcome Card, und zwar je eine Berg- und Talfahrt mit: Muttereralmbahn oder Nockspitzbahn, Bergbahnen Oberperfuss, Drei-Seen-Bahn Kühtai und Axamer Lizum Olympiabahn. 25 % Ermäßigung gibt es für die Fahrt mit Patscherkofel- und Nordkettenbahnen (nur für Innsbruck-Hafelekar-Innsbruck). 

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Von der Nordkette aus hat man einen atemberaubenden Blick über Innsbruck. ...weiter

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