2020 bringt einige Neuerungen beim Offenen Werkstor Hall in Tirol: Mit der Spedition Gebrüder Weiss und der Firma Hollu aus Zirl sind gleich zwei Betriebe zum ersten Mal mit dabei. Außerdem wird das Offene Werkstor Junior als neues Format mit aufgenommen - dafür können sich Kinder (Jahrgänge 2009 – 2011) bewerben.

Junior Werkstor für Wirtschafts-Spürnasen
Gerade Jugendliche nutzen das Offene Werkstor gern, um sich über mögliche Arbeitsplätze zu informieren oder künftige Arbeitgeber auf niederschwelliger Basis kennenzulernen. Will man interessante Berufe vorstellen und so vielleicht „Fachkräfte von morgen“ gewinnen, muss man junge Menschen aber oftmals noch viel früher ansprechen: „Gerade Volksschulkinder sind besonders wissbegierig und bereit, sich auf viele neue Erfahrungen einzulassen. Sie stellen unübliche Fragen, sie lernen ganz unterschiedliche Branchen unvoreingenommen kennen – und daher gibt es ab sofort ein eigenes „Offenes Werkstor“ genau für diese Gruppe“, erklärt Michael Gsaller (Stadtmarketing Hall in Tirol). Für die jüngsten Besucher wurde das Format natürlich adaptiert – so wird beispielsweise nur ein Betrieb besucht, um den Kindern die Möglichkeit zu bieten, sich ausführlich mit den Informationen auseinanderzusetzen. Der Termin – 30. Jänner 2020 – steht bereits fest, ab sofort können sich Kinder auf der Website www.offeneswerkstor.at bewerben.

Halls Bürgermeisterin Dr. Eva Maria Posch freut sich über diese neue, neue zukunftsweisende Initiative, „die für den Nachwuchs und dessen Erwerb an Wirtschaftskompetenz besonders wertvoll ist“. Dennoch ist auch der Blick zurück für Posch relevant: „Hätte es das ‚Offene Werkstor‘ bereits vor Jahrhunderten gegeben, dann wäre wohl sicher auch einiges, das wir heute als Kulturschatz betrachten, auf dem Programm gestanden – wie beispielweise die Münzprägestätte in Hall.“

Unternehmertum im Vordergrund
Für Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf steht das Unternehmertum selbst im Vordergrund: „Unser Land haben stets jene Menschen vorangebracht, die bereit waren, Risken einzugehen und ihre Ideen zu verwirklichen. Es ist deshalb besonders wichtig, dass sich die Unternehmen einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Damit werden Ängste abgebaut, Informationen verbreitet und Verständnis für die Anliegen der Unternehmen aufgebaut.“ Dr. Beate Palfrader, Landesrätin für Bildung, Kultur, Arbeit und Wohnen, schlägt in dieselbe Kerbe: „Der Erfolg unserer Unternehmen spiegelt sich auch im Arbeitsmarkt in Tirol wider. Seit Jahren weisen wir Spitzenwerte in der Arbeitsmarktstatistik auf. Das verdanken wir gut ausgebildeten Fachkräften sowie mutigen und engagierten Unternehmerinnen und Unternehmern, aber auch zahlreichen Initiativen, die das Land Tirol gemeinsam mit seinen arbeitsmarktpolitischen Partnern ins Leben gerufen hat.“

Als Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Tirol ergänzt Dr. Eugen Stark „Erfolg bedeutet für die Tiroler Industrie vor allem, so erfolgreich zu wirtschaften, dass die Produktion im Land gehalten werden kann und damit Arbeitsplätze geschaffen und erhalten werden. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung, um damit Wohlstand und sozialen Frieden zu sichern.“

Erfolgsfaktor Mensch
Für Bernhard Vettorazzi, Innsbruck Marketing gilt: „Die Schlüsselfigur hinter jedem unternehmerischen Erfolg ist und bleibt der Mensch. Genau diesem Umstand wird dieses Projekt auf seine einzigartige Art und Weise gerecht, indem Menschen mit den Verantwortlichen vor Ort ins Gespräch kommen, hinter die Kulissen blicken und sich austauschen.“ Karl Josef Ischia, Bezirksobmann Bezirksstelle Innsbruck-Stadt der Wirtschaftskammer Tirol, ist überzeugt: „Erfolg ist nichts Kurzfristiges, sondern etwas Nachhaltiges und langfristig Geplantes. Beste Beispiele für erfolgreiches Wirtschaften sind die teilnehmenden Betriebe bei der fünften Ausgabe vom ‚Offenen Werkstor‘. Sie sind über die Jahre gewachsen und konnten sich in dieser Zeit sehr gut an ihrem Standort etablieren. Diesen Erfolg haben sie sich hart erarbeitet und können so zu Recht stolz auf ihr Unternehmertum sein.“

Allgemeine Informationen zu Anmeldung & Ablauf

Das bewährte Konzept wird auch in der 5. Auflage unverändert beibehalten: 6 Touren führen die Besucher am 26. März 2020 zu jeweils zwei Betrieben, in denen sie an 99-minütigen Führungen teilnehmen. Für den reibungslosen Ablauf sorgt die durchdachte Organisation durch das Stadtmarketing Hall in Tirol: Von der Anmeldung für die Wunschtour (ausschließlich online) bis hin zum Boarding für den Transfer am Busparkplatz in Hall – die Besucher können sich auf ein perfektes System verlassen.

Teilnehmende Betriebe 2020:
Bäckerei Therese Mölk, BERNARD Gruppe, Brenner Basistunnel, Friedrich Deutsch Metallwerk, Fröschl, Gebrüder Weiss, hollu Systemhygiene GmbH, ORF Tirol, Physiotherm, Recheis Teigwaren, Sistro Präzisionsmechanik, Tiroler Rohre GmbH.

Anmeldung / Tour - Zuteilung / Boardingpass:
Für den Besuch der Veranstaltung ist eine Anmeldung unter www.offeneswerkstor.at erforderlich. Da nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung steht, werden sowohl die Teilnahme als auch die Tour den Bewerbern zugelost. Der Zeitpunkt der Anmeldung spielt bei der Zuteilung somit keine Rolle. Nur mit einer schriftlichen Zusage (Boarding Pass), die auf dem Postweg übermittelt wird, ist eine Teilnahme möglich. Anmeldeschluss ist am 16. Februar 2020.

Ablauf:
Pro Tour werden zwei Betriebe besucht, dort findet jeweils eine 99minütige Betriebsbesichtigung statt. Treffpunkt für die Abfahrt: Busparkplatz Hall in Tirol um 16:45 Uhr, die Besucher werden per Bustransfer – begleitet von einem Reiseleiter - zum Betrieb A gebracht (17:30 Uhr), anschließend Transfer zum Betrieb B (19:30 Uhr), Rücktransfer (ca. 21:30 Uhr) zum Busparkplatz Hall in Tirol.

Kurzinfos zu den teilnehmenden Betrieben:

Bäckerei Therese Mölk
Rund 150 Mitarbeiter erzeugen in der 2013 neu errichteten Bäckerei 12.000 Tonnen Brot und Gebäck pro Jahr für alle MPREIS- und Baguette-Filialen. Die Verbindung von modernster Technologie und traditionellem Bäckerhandwerk stellt sicher, dass die Kunden natürliches Brot und Gebäck ohne künstliche Zusatzstoffe genießen können.

BERNARD Gruppe
Die BERNARD Gruppe steht seit mehr als 35 Jahren für interdisziplinäre Ingenieurleistungen, bietet umfassende technische und wirtschaftliche Beratung, realisiert komplette Planungen, steuert Projektentwicklungen und kontrolliert Projektabläufe in der Ausführung. Insgesamt sind rund 400 Mitarbeiter in der Gruppe beschäftigt. Die BERNARD Gruppe ist ein Familienunternehmen in der zweiten Generation, das aus sechs Unternehmen mit 18 Standorten in Österreich, Deutschland, Russland, China, Indien, Irak, Algerien und Uganda besteht.

Brenner Basistunnel
Rechnet man die seit 1994 bestehende Eisenbahnumfahrung Innsbruck dazu – in sie mündet der BBT – ist der Alpendurchstich 64 km lang. Damit ist der Brenner Basistunnel künftig die weltweit längste unterirdische Eisenbahnverbindung für den Personen und Güterverkehr, die Fertigstellung des Tunnels ist für das Jahr 2027 geplant.

Friedrich Deutsch Metallwerk
Das Herz des mittelständischen Innsbrucker Unternehmens schlägt als Technologie- und Weltmarktführer im Bereich der Skistahlkantenherstellung im Takt der Skiindustrie. Als bedeutender Zulieferer der Automobil-Industrie wird das Knowhow in diesem Bereich stetig ausgebaut und durch zukunftsweisende Innovationsprojekte erweitert.

Fröschl
Das 1937 von Maurermeister Eduard Fröschl gegründete und nun bereits in der dritten Generation geführte Unternehmen beschäftigt 1250 Mitarbeiter und ist in den Geschäftsbereichen Bau (Hochbau, Tiefbau, Straßenbau, Ingenieurbau, Bahnbau), mineralischer Rohstoffe, Beton, Asphalt, Baustoffe, Projektentwicklung und Tourismus tätig.

hollu Systemhygiene GmH
hollu entwickelt innovative Systemlösungen, die den Reinigungsalltag branchenübergreifend vereinfachen. Seit über 110 Jahren verfolgt das Unternehmen dabei die Vision, Hygiene zum Wohlfühlen zu gestalten – im Einklang mit Mensch und Umwelt. Mit eigener Forschung und Entwicklung sowie der Produktion am Hauptsitz in Zirl sichert hollu damit Innovation und Top-Qualität „Made in Austria“. Über 430 Mitarbeiter an neun Standorten in Österreich und Südtirol tragen zum Erfolg der Marke hollu bei.

Gebrüder Weiss
Mit rund 7.500 Mitarbeitern und 150 firmeneigenen Standorten zählt Gebrüder Weiss zu
den führenden Transport- und Logistikunternehmen Europas. Unter dem Dach der Gebrü-
der Weiss Holding AG mit Sitz in Lauterach, Vorarlberg, fasst das Unternehmen neben
den Hauptgeschäftsbereichen Landtransporte, Luft- & Seefracht sowie Logistik auch
eine Reihe von leistungsfähigen Speziallösungen und Tochterunternehmen zusammen.

ORF Tirol
Der ORF Tirol produziert Radio Tirol, die tägliche TV-Sendung Tirol Heute sowie den online-Auftritt tirol.ORF.at, darüber hinaus Montag bis Freitag die TV-Sendung Südtirol Heute, die nationale TV-Volksmusiksendung „Mei Liabste Weis“ sowie eine Reihe von nationalen TV-Dokumentationen.

Physiotherm
Das Tiroler Unternehmen Physiotherm Infrarotkabinen nutzt seit rund 25 Jahren die Kraft
der Wärme. Das Physiotherm-Prinzip bewirkt mit innovativen Ansätzen der Infrarottechnologie eine besonders schonende, effiziente und sichere Wärmeanwendung. Die Infrarotkabine können so Beschwerden lindern und zu einem nachhaltigen Wohlbefinden und zur Stärkung des Immunsystems beitragen. Die zwei wichtigsten Bausteine sind die patentierten, mit Lava-Sand gefüllten Keramikstrahler und die Niedertemperatur-Infrarottechnik.

Recheis Teigwaren
1889 legte Josef Recheis den Grundstein für die erste Teigwarenmanufaktur Österreichs. Heute stellen über 100 Mitarbeiter Österreichs beliebteste Nudeln aus bestem Hartweizen, reinem Wasser aus dem Tiroler Naturschutzgebiet Karwendel und hochwertigen, herkunftsgesicherten, österreichischen Eiern her.

Sistro Präzisionsmechanik
Als Spezialist für die Entwicklung und Herstellung von mechanischen Systembaugruppen und hochpräzisen Komponenten beliefert Sistro vor allem die Medizintechnik und Luftfahrtindustrie. Komplexe Problemlösungen in der Prototypen-, Einzelteil- und Kleinserienfertigung sowie in der Baugruppenmontage werden geboten

Tiroler Rohre GmbH
Als europaweit führender Anbieter im Bereich Wasserwirtschaft, Beschneiung, Turbinen und Spezialtiefbau entwickeln, produzieren und vermarkten die Tiroler Rohre hochwertige Systeme aus duktilem Guss für den Wassertransport und für den Spezialtiefbau.

Alle Infos zum Offenen Werkstor Hall in Tirol und zu den einzelnen Betrieben: www.offeneswerkstor.at





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Mag. Michael Gsaller
Stadtmarketing Hall in Tirol
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