„Nichts Neues“, hieß es schon im Vorfeld der Messe. „Und auf den ersten Blick öffnet die erste große Leitmesse des neuen Jahres, des neuen Jahrzehntes, kein Fenster in die Zukunft“, konstatiert Einrichtungsexperte Martin Wetscher. „Verhaltenheit ist angesagt. Noble Zurückhaltung. Gerade Wohnen ist aber auch immer unmittelbarer Ausdruck unserer Einstellung zu uns selbst und der Welt. In diesem Sinne ist wieder alles neu hier am Rhein.“ Farblich dominiert ein Puderrosa: Wässrig, blass und manchmal so zart, als ob es sich die zuerkannte Rolle zur Hauptfarbe selbst nicht zutrauen würde. Trotzdem ragt es ein wenig heraus zwischen den vielen pastelligen Farben, die auf Kissen, Stoffen und Möbeln – dicht und willkürlich oder streng ornamental geschnitten – daherkommen. All diese Töne sind insgesamt weniger ausdrucksvoll und viel weniger extrovertiert als noch in den letzten Jahren. Da und dort taucht aber doch noch ein sattes Gelb auf – ein Gelb wie ein breites Lächeln, um der ernsten Eleganz die Strenge auszutreiben. Die Farben der Wände sind kraftvoll in mystischem Grün, tiefem Classic-Blue, der Pantone Trendfarbe 2020, oder aber in gedeckten Brauntönen. Was man dieser Tage in Köln wieder häufiger sieht: Wertvoll bedruckte Tapeten, die fremde Welten in unsere vier Wände zaubern.

Innere Werte – nachhaltige Authentizität
Der Einfluss der skandinavischen Gestalter und Handwerker ist eindeutig zu spüren. Gemütlichkeit im Wohnen ist immer noch Trend, es wird aber langsam wieder etwas minimalistischer. Der große Wert erschließt sich nicht auf den ersten Blick, er will erfahren und entdeckt werden. Je bescheidener der äußere Ausdruck, desto überraschender die inneren Werte: „Viele Möbel sind mit raffinierten Funktionalitäten und hohem Anspruch in Ergonomie und Komfort ausgestattet. Insgesamt habe ich noch nie ein so hohes Niveau beim Möbelbau erlebt und alles zusammen hat eine neue Art von Eleganz“, so Wetscher. Wie in allen Lebensbereichen ist der Wunsch nach Nähe zur Natur, nach Herkunft und Nachhaltigkeit spürbar. Viel feiner und gewogener als in früheren Jahren. Und: Bio ist nicht mehr automatisch das Gegenteil von gutem Stil. Echte Materialien, unbehandelte Oberflächen von allerlei Wohnraumdekor vermitteln Authentizität.

Die einmalige Ausstrahlung handwerklicher Perfektion

Zurück zu den Möbeln: Glas, Marmor und edle Furniere treffen in den schönsten Möbelstücken wie selbstverständlich aufeinander. Massives Holz, kunstvoll verarbeitet und kombiniert mit Alu- oder Metallrahmen „um der nie endenden Lebendigkeit des Materials endlich Herr zu werden.“ Laden, Klappen, Züge, Türen gleiten lautlos und präzise, verlangsamen ihre kurzen, streng vorgegebenen Bewegungen und werden wie durch Zauberhand sehr elegant in die endgültige Position gezogen. Solcherart verarbeitete Möbel dienen in unseren Räumen und Wohnungen nicht nur durch ihre Funktionen und Möglichkeiten, sondern vor allem auch durch ihre – auch für den Laien erkennbare – einmalige Ausstrahlung.

Von der Kunst des Einrichtens
Das Spiel mit Licht und Schatten ist so selbstverständlich geworden wie die Verwendung von feinsten Textilien und Stoffen bei Vorhängen, Teppichen, Kissen und Decken. Auf den schönsten Messeständen wird eines wieder klar: Die Kunst des Einrichtens liegt – wie schon immer – in einer stilvollen, funktionalen Verbindung aller unentbehrlichen und dekorativen Dinge, Materialien, Farben und Formen. Wetscher: „Das ist altbekannt und durch keinen Trend einer Messe veränderbar. Wirklich neu ist nur die nüchterne, übertrieben selbstbewusste Eleganz, mit der dieser Umstand im heurigen Jahr zum Ausdruck gebracht wird.“

Frühlingsboten aus Meisterinnenhand

Ob uns dieser Winter auch in den Tälern noch einschneit oder nicht – der Frühling kommt bestimmt! Alle großen Marken (B&B Italia, Cassina, Minotti, Flexform, Ligne Roset) zeigen bemerkenswerte Outdoor-Kollektionen: Garten und Terrassen erfahren von der Möblierungsqualität her jene Aufmerksamkeit und Qualität wie die Innenräume unserer Refugien. Auf der Suche nach zusätzlichem Wohnraum und mehr Großzügigkeit werden Terrasse und Garten immer wichtiger und zum zweiten Wohnzimmer ausgebaut. Nicht nur räumlich verwischen dabei die Grenzen. Mit dem Trend „Indoor – Outdoor“ sehen wetterfeste Outdoormöbel heute nicht nur aus, als ob sie aus dem Wohnzimmer kämen – sie werden auch dort benutzt. Phillip Starck selbst präsentiert auf dem Messestand von Cassina seine Möbel für die Gartensaison 2020, charmant begrüßt von Design-Meisterin und Cassina Art-Direktorin Patricia Urquiola, die die Wetscher Gartenkollektion im kommenden März höchstpersönlich eröffnen wird.

Zuvor aber gibt es bei Wetscher noch einen anderen wichtigen Termin: Der Neujahrsempfang in den Wetscher Wohngalerien geht am 31. Jänner ab 18 Uhr über die Bühne. Prominenter Gast des Abends wird Alice Wittmann sein. Als Repräsentantin des gleichnamigen High-End-Polstermöbelproduzenten wird sie bei diesem Anlass – gemeinsam mit Hausherrn Martin Wetscher – über Kulturgeschichte, Design und Bedeutung unseres innersten Kokons, dem Bett, referieren.

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