Masters Games bringen nachhaltigen Nutzen!
Der internationale Wissenstransfer unterstützt Organisationskomitees (OKs) in der Planung und Durchführung von Veranstaltungen. Die WWMG 2020, organisiert von der innsbruck-tirol sports GmbH, stoßen auf großes Interesse. Im Rahmen des Observerprogramms (von 13. bis 15.01.2020) waren sechs Delegationen aus Finnland, Spanien, Italien, China, Korea und den USA zu Gast. Darunter Vertreter von zukünftigen European und World Masters Games sowie sonstigen Sport-Event-Netzwerken, wie Olympic Cities oder der International Association of Event Hosts. „Wir möchten den TeilnehmerInnen so viel Input wie möglich mitgeben. Durch unsere Historie an Sportevents konnten wir ein breites Wissen ansammeln, das wir nun weitergeben dürfen. Gerade mit unserem volunteer team tirol und der neu entwickelten App haben wir einzigartige und wertvolle Erfahrungen gesammelt“, freut sich Georg Spazier, Geschäftsführer der innsbruck-tirol sports GmbH. Jede Veranstaltung ist einzigartig – eigen in ihrer Planung sowie Darstellung und abhängig von externen Faktoren, wie beispielsweise dem Wetter. Zusätzlich verändern sich Umgebung und Tourismus laufend. „Für künftige Veranstalter geht es vor allem um das sinnvolle Übernehmen von Input, also der Frage, was von dem was ich sehe, kann ich auf meine Realität übertragen“, meint Dr. Martin Schnitzer, der zwischen 2005 und 2008 bei internationalen Events OK-Erfahrung sammelte, bevor er als Wissenschaftler tätig wurde.

WWMG 2020 Studien in Zusammenarbeit mit Universitäten
ForscherInnen der Universitäten Innsbruck und Salzburg nutzen die WWMG 2020, um mit wissenschaftlichen Mitteln Daten, im Sinne der Nachhaltigkeit, zu sammeln. Die Anhäufung von strukturiertem Wissen ermöglicht das Verständnis der Event-Zielgruppe sowie die Generierung von Know-how für künftige Veranstaltungen. Vier eigenständige Studien befassen sich mit der Analyse der TeilnehmerInnenprofile, Zufriedenheit der AthletInnen sowie mit tourismusrelevanten Fragen und dem Thema „Verletzung und Sportkarriere“ bei den WWMG 2020. Über eine Wertschöpfungsstudie wird der regional-ökonomische Effekt, welcher durch die TeilnehmerInnen generiert wird, festgehalten. Ganz im Sinne des „Think green!“ Gedanken der WWMG 2020 wird zusätzlich die Zahlungsbereitschaft für einen ökologischen Fußabdruck eruiert. „Die Analyse einer Veranstaltung aus verschiedenen Blickwinkeln schafft eine gute Basis für deren gesamtheitliche Beurteilung. Darüber hinaus kann das generierte Wissen weitergegeben und verwendet werden. Jedoch gibt erst die Aneinanderreihung von Veranstaltungen die Richtung einer Region vor bzw. führt zu Wahrnehmung als Event-Destination“, erklärt Dr. Martin Schnitzer von der Universität Innsbruck. StudentInnen werden unter der Leitung von Spezialisten zusätzlich involviert sowie gefördert und können anhand eines Praxisbeispiels ihre Abschlussarbeit verfassen.

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Delegationen aus drei Kontinenten zu Gast bei den WWMG 2020.

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