Die Königin der Nacht aus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ diente dem legendären französischen Designer Christian Lacroix als Inspiration. Runde Swarovski Kristalle reihen sich am Reif eines königlich anmutenden Diadems aneinander. Und genau wie der Sternenhimmel die Nacht erleuchtet, illuminieren Kristalle den Stern im Zentrum der Swarovski Tiara und scheinen ihn zu umschweben.

Diesen Sternenhimmel und die Ambivalenz der Königin der Nacht greift der Berliner Maler und Bühnenbildner Philipp Fürhofer für seine Installation im Swarovski Kristallwelten Store Wien auf: „Die Zauberflöte lebt von der Ambivalenz von Gut und Böse, von den zwei Gesichtern der Königin der Nacht. Genauso bekommt die Kunstbühne durch den Spionspiegel zwei unterschiedliche Gesichter, mit der Swarovski Tiara im Zentrum und einem Auftritt der ‚sternflammenden Königin’ auf der Mondsichel, die mit ihrem Sternenmantel das Sonnenlicht verdeckt und so den Blick frei gibt auf den unendlichen Kosmos.“

„Für die diesjährige Opernball Tiara von Christian Lacroix kreierte Philipp Fürhofer ein dramatisches und zeitgeistiges Schaufenster, das sofort Bühnenassoziationen weckt. Der Künstler spielt gekonnt mit historischen Bezügen zu Original-Bühnenbildern und schafft eine avantgardistische Interpretation des Themas in einem für Fürhofer typischen Leuchtkasten mit großer interaktiver Spannung“, so Carla Rumler, Cultural Director Swarovski und Kuratorin Swarovski Kristallwelten.

Die Kunstbühne zur Kärntner Straße bietet durch raffiniert eingesetztes Licht und den für Philipp Fürhofer typischen Spionspiegel abwechselnd ein Tag- und ein Nachtszenario. Am „Tag“ spiegeln sich die Passanten in einer Malerei der Sonne und Wolken. „Nachts“, wenn im Inneren das Licht angeht, offenbart sich ein Sternenvorhang, inspiriert von einem historischen Bühnenbild, das Karl Friedrich Schinkel 1816 für die Berliner Oper entworfen hat. Im Mittelpunkt thront die „Königin der Nacht“: die Swarovski Tiara von Monsieur Christian Lacroix für den Wiener Opernball 2020. Die Installation ist bis zum 29. Februar zu sehen.

Swarovski und der Wiener Opernball
Swarovski und der Wiener Opernball sind bereits seit den 1950er Jahren untrennbar miteinander verbunden. Jedes Jahr gestaltet Swarovski zusammen mit einem anderen internationalen Designer die eindrucksvollen Tiaras der Debütantinnen. In den vergangenen Jahren kooperierte Swarovski unter anderem mit hochkarätigen Designern wie Karl Lagerfeld, Donatella Versace oder dem Erfolgsduo Dolce & Gabbana. Eine Auswahl von Swarovski Tiaras aus den vergangenen 70 Jahren ist im Swarovski Kristallwelten Store Wien zu besichtigen.

Biographie Philipp Fürhofer
Die künstlerische Arbeit Philipp Fürhofers (geboren 1982 in Augsburg) vereint mehrere Disziplinen wie Malerei, Skulptur, Installation und Bühnenbild. Seine Werke zeichnen sich durch eine einzigartige Bildsprache aus, die moderne Materialien mit traditionellen und historischen Opernelementen kombiniert, die assoziativ den Einfluss deutscher und nordischer Malerei des 19. Jahrhunderts wachrufen und in einen zeitgenössischen Kontext bringen.

Nach seinem Meisterschülerabschluss an der Universität der Künste in Berlin verbrachte er aufgrund einer Herzerkrankung mehrere Monate im Krankenhaus. Dort konfrontiert mit dem Röntgenbild seines eigenen Brustkorbes begann er nach der Genesung mit der Herstellung erster Arbeiten mit Acrylglaskästen, die mit Objekten oder Ready-made-ähnlichen Abfällen gefüllt wurden und somit eine neue Form und Realität erzeugten. Er benutzt oftmals Glühbirnen oder LED-Röhren, die zusammen mit Spionspiegeln im Wechselspiel von Licht An- und Aus zwei unterschiedliche Motive sichtbar machen. Die Malerei auf der Oberfläche verwandelt sich in unendliche Motive in der Tiefe, von Torsos zu Landschaften, von Brustkörben zu Wäldern, in denen Mensch und Natur koexistieren.

Seit 2008 arbeitet Fürhofer kontinuierlich auch als Bühnen- und Kostümbildner für Opernproduktionen. Neben vielen anderen schuf er Bühnenbilder für Tschaikowskys Opern „Eugen Onegin“ und „Pique Dame“ an der Nationale Opera in Amsterdam, „Der Fliegende Holländer“ an der Finnischen Nationaloper Helsinki (Regie: Kasper Holten). Die von Stefan Herheim inszenierte Produktion von „Les Vepres Siciliennes“ für das Royal Opera House in Covent Garden und die Danish Royal Opera Copenhagen gewann den renommierten Laurence Olivier Award für die Beste Opernproduktion 2013.

Aktuell arbeitet er an einer Produktion für die Opernfestspiele 2020 an der Bayerischen Staatsoper, „Castor et Pollux“, inszeniert von Hans Neuenfels. Im September 2020 wird er die Bühne für Shakespeares „Hamlet“ am Royal Danish Theatre gestalten.
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Die Swarovski Tiara für die Debütantinnen des Wiener Opernball 2020 designt ...weiter

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