Bis dahin war Langlaufen eine reine Wettkampfsportart, in Seefeld hinterließen die olympischen Spiele aber Spuren: Mit der neugeschaffenen Infrastruktur kamen immer mehr Teams zum Trainieren und die Olympiaregion Seefeld wurde zum ersten Ort im Alpenraum, der den Langlaufsport als „Skiwandern“ für Urlauber und Einheimische populär machte. Aus dem Wettkampfsport wurde eine Freizeitaktivität für jede Altersklasse. Speziell für die olympischen Spiele 1976 wurde das Loipennetz ausgeweitet und eine Fußgängerzone gebaut. Sie zählt bis heute zu den ältesten Tirols. 1985 folgte einer der Höhepunkte in der Langlauf-Geschichte von Seefeld:  Die erste FIS Nordische Ski Weltmeisterschaft wurde in Seefeld veranstaltet. Das dritte olympische Feuer brannte 2012 bei den olympischen Jugendwinterspielen. Für die WM 2019 wurde das Loipennetz erneut ausgeweitet, so dass die neuen Loipen-Kilometer im Anschluss auch von Anfängern und Hobbysportlern weiter genutzt werden können. 
WILLKOMMEN IM HÖCHSTGELEGENEN ICE-BAHNHOF
Laut WWF ist der Tourismus für fünf Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Besonders kritisch ist dabei die Anreise mit dem Flugzeug oder dem eigenen PKW. Das muss nicht sein. Nach Seefeld kommen Urlauber mit der Bahn bequem und umweltfreundlich in den Schnee – ab Dezember 2018 sogar mit dem ICE. Die Deutsche Bahn bietet neu von Hamburg via Hannover sowie von Dortmund via Frankfurt und Köln ICE-Direktverbindungen nach Seefeld an. Ohne lästiges Umsteigen, ohne Stau und ohne Stress reisen Winterurlauber mit Spitzengeschwindigkeiten von über 300 km/h dann zum höchstgelegenen ICE-Bahnhof Europas.

Factsheet

Olympiaregion Seefeld
Gemeinden: Seefeld in Tirol, Leutasch, Mösern, Reith und Scharnitz

Fläche
ca. 320 km²
Einwohner:
ca. 8.000

Lage:
Rund 600 Meter oberhalb des Inntals, auf einem nach Süden hin geöffneten Hochplateau, umrahmt vom Naturpark Karwendel, dem Landschaftsschutzgebiet und Wettersteingebirge sowie der Hohen Munde.
Höchster Berg: Birkkarspitze mit 2.749 m
Seehöhe: 1.200 m (ideal für Höhentraining)
Beste Reisezeit: Ganzjährig

Klima:
Warme Jahreshälfte 4°C – 25°C
Kalte Jahreshälfte -7°C – 11°C
Schönste Aussichten:
Seefelder Spitze (2.221 m), Gehrenspitze (2.163 m), Birkkarspitze (2.749 m), Hohe Munde (2.662 m) und Reither Spitze (2.374 m), Große Arnspitze (2.196 m)
Aussichtsplattformen: Kurbelhang, Brunschkopf

Anreise:
Gute Anreisemöglichkeiten aus jeder Himmelsrichtung – nicht nur mit dem Auto!
Von Hamburg via Hannover sowie von Dortmund via Frankfurt und Köln kann man direkt mit dem ICE nach Seefeld anreisen. Aus Richtung Wien und Zürich ist die Anreise mit dem Railjet der österreichischen Bundesbahnen möglich.
Der Flughafen Innsbruck ist 20 km von der Olympiaregion Seefeld entfernt. Auch der internationale Flughafen München mit nur 138 km Entfernung ist ein beliebter Zielflughafen.
Outdoorsportpotenziale im Winter:
> 245 Loipenkilometer
30 alpine Pistenkilometer, moderne Seilbahnen, Lifte und Kinderareale
142 km Winterwanderwege, 1 Winterweitwanderweg (3 Nächte, 4 Tage)
35 km ausgeschilderte Schneeschuhwanderwege
8 Rodelbahnen
3 Eislaufplätze
20 Eisschießbahnen
1 Angelteich zum Eisfischen auf 1.123 m
2 Wellnesszentren mit Indoor- und Outdoorpool

Outdoorsportpotenziale im Sommer:
650 km Wanderwege
570 km Rad- & E-Bike-Touren
4 km Rollerskistrecke
3 Klettergärten mit über 280 Routen
2 Golfplätze, 9- Loch & 18-Loch
2 Badeseen und 2 a-periodische Badeseen (Wildmoos- & Lottensee)

DAS SEEFELDER HOCHPLATEAU
Wie im gesamten Alpenraum sorgte auch auf dem Seefelder Hochplateau die letzte Eiszeit für die heutige Topografie. Jedoch schürfte in diesem Fall kein gewaltiger Talgletscher eine tiefe Furche ins Relief. Ein kleiner Ausläufer des mächtigen Inn-Gletschers bildete stattdessen ein sanftes Plateau in rund 1.200 Metern Seehöhe, knapp 600 Meter oberhalb des heutigen Inntals. Eine einzigartige Landschaftsform im Herzen Tirols – mit Berg- und Talblick. Sanfte und schroffe Gipfel des Karwendels, des Wettersteinmassivs und der Mieminger Kette bilden die Szenerie ohne die fünf Dörfer Seefeld, Mösern-Buchen, Reith und Scharnitz zu verschatten oder gar zu „verschlucken“. Die Geografie dieses sonnenverwöhnten und schneesicheren Hochplateaus mit kleinen Seen, tiefen Schluchten und hohen Bergen ermöglicht ein einmaliges Outdoor-Sportpotenzial.

DAS MONACO DER ALPEN 
Kavier und Champagner in Luxushotels, reiche Herren und schöne Damen im Pelzmantel, ein Besuch im Casino und eine Fahrt mit der Pferdekutsche – im Seefeld der 1960er- und 1970er-Jahre stellte der Jetset seinen Wohlstand offen zur Schau. Der kleine, mondäne Ort wurde in High-Society-Kreisen weithin als „Monaco der Alpen“ verehrt. Die Region erlebte einen ungeahnten Tourismusboom – und verschlief die Entwicklung. Erst in den 1990er-Jahren, nach einem dramatischen Einbruch der Übernachtungszahlen, erkannte man die Zeichen der Zeit und handelte: die Naturlandschaft des Hochplateaus barg ein bis dato kaum genutztes touristisches Potenzial, was in der Folge wesentlich zu einem gelungenen Imagewandel hin zu einer ganzheitlichen Outdoor-Destination beitrug. Heute präsentiert sich das Seefelder Hochplateau einem breiten Publikum erfolgreich als Abenteuerspielplatz, dessen Hauptort aber immer noch den Charme vergangener Tage versprüht – ohne dabei zu protzen. 
DIE GEBURTSSTUNDE DES SKATINGS
„Schlittschuhschritt verboten!“ Nach der Nordischen Ski WM 1985 wurden Schilder mit dieser Aufschrift an nahezu jeder Loipe auf dem Seefelder Hochplateau aufgestellt. Wie kam es dazu? Noch bis in die 70er Jahre kannten Langläufer fast ausschließlich die klassische Langlauf-Technik, obwohl der Finne Pauli Siitonen schon länger mit einer neuen „Halbschlittschuhschritt-Technik“ experimentierte. Die Langlaufszene, insbesondere die öffentliche Verbandstruktur, war der neuen Technik – bei der ein Ski in der klassischen Spur blieb und der andere, ähnlich wie beim Eislaufen, zum Abstoßen eingesetzt wurde – gegenüber aber sehr skeptisch. Daher wurden die WM Loipen 1985 in Seefeld gezielt schmal und steil gebaut. Ziel war es, die Anwendung des neuen Schritts nach Möglichkeit zu unterbinden. Entgegen der Erwartungen wurde der Siitonen-Schritt im Rennen von den Athleten trotzdem eingesetzt. Heute gilt der Siitonen-Schritt als Wegbereiter der modernen Skating-Technik. Schon zwei Jahre später bei der Nordischen Ski WM in Obersdorf wurde Skating als eigene Disziplin eingeführt.
Auch wenn Seefeld rückblickend als die Wiege des Skatings betrachtet werden kann, konnte die Langlaufregion zunächst mit der schnellen Entwicklung der neuen Technik und der hohen Nachfrage nicht umgehen. Da die Infrastruktur noch nicht auf die neuen Bedürfnisse der Langläufer ausgerichtet war und die klassischen Loipen durch die neue Technik zerstört wurden, sah man sich gezwungen flächendeckend Verbotsschilder aufzustellen. Erst in den darauffolgenden Jahren wurden die Loipen auf dem Hochplateau um eine separate Skating Spur erweitert. Heute ist Seefeld für seine extrabreiten Loipen bekannt – vielleicht auch deshalb, um für eine mögliche neue Langlaufrevolution gewappnet zu sein.

DIE WM IN ZAHLEN
  • 52. FIS Nordische Ski Weltmeisterschaften
  • 2. FIS Nordische Ski Weltmeisterschaften in Seefeld
  • 12 Tage
  • 700 Athleten
  • 60 Nationen
  • 22 Medaillenentscheidungen
  • 200.000 erwartete Besucher
  • 12.000 Tribünen-Plätze in Seefeld
  • 1.250 Schritte vom Bahnhof Seefeld zur Medal Plaza
  • 1.200 Mitarbeiter und Volunteers
  • 1.000 Medienvertreter

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Nordische Ski-WM 2019

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