Die Idee Medienschaffende mit Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion aus Europa und Israel zusammen zu bringen, um in diversen Podiumsgesprächen über drängende gesellschaftspolitische Fragen und Probleme zu diskutieren ist die Grundidee von Startup Media Tel Aviv. Ursprünglich als Tagung in Israel geplant, findet die erste Auflage der Veranstaltung nun Corona-bedingt online statt und kann via Livestream weltweit verfolgt werden. Die Teilnahme ist kostenlos. 
Startup Media Tel Aviv dreht sich um drei zentrale Themen: Wie gehen die Medien und die Generation Z mit dem Holocaust und dem Gedenken um? Was setzt man dem zunehmenden Antisemitismus, Fake News und Hassreden entgegen? Und schließlich befassen sich einzelne Podien mit den modernen Medien und wie Start-Ups und neue Technologien die Zukunft beeinflussen.  
Initiiert wird das Event von der ARD-Studioleiterin in Tel Aviv, Dr. Susanne Glass, sowie der israelischen Entrepreneurin und Bloggerin Jenny Havemann in Zusammenarbeit mit dem Jerusalem Press Club. Der Media Summit wird u. a. unterstützt vom World Jewish Congress, derBertelsmann Stiftung, dem deutschen Auswärtigen Amt, dem Zukunftsfonds der Republik Österreich, dem Bayerischen Rundfunk sowie der Kommunikationsagentur Pro Media, die bereits 2007 zusammen mit Susanne Glass, den renommierten Europäischen Mediengipfel Lech am Arlberg ins Leben gerufen hat. 

Den Holocaust nie vergessen!
Der erste Abend steht ganz im Zeichen des Holocaust. Charlotte Knobloch, Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, hat den Holocaust in einem Versteck auf einem bayrischen Bauernhof überlebt. Sie wird die Veranstaltung gemeinsam mit der deutschen Botschafterin in Israel, Susanne Wasum-Rainer, der österreichischen Botschafterin Hannah Liko und dem Schweizer Botschafter Jean Daniel Ruch sowie dem Bürgermeister von Tel Aviv, Ron Huldai, eröffnen. Der Intendant des Bayerischen Rundfunks Ulrich Wilhelm hält eine Keynote zur aktuellen Mediensituation. Der Holocaust Überlebende Naftali Fürst gibt in einem vorab aufgezeichneten Gespräch dramatische Einblicke in sein bewegendes Leben und das Überleben in drei Konzentrationslagern und einem Todesmarsch. Die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli hat ihre Teilnahme an den online Foren des Eröffnungsabends ebenso zugesagt wie Barbara Glück, Leiterin der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. 

Eine ganz besondere Beziehung auf dem Prüfstand: Wie nehmen sich Europäer und Israelis gegenseitig wahr?
Die Bertelsmann Stiftung hat eine eigene Umfrage zur gegenseitigen Wahrnehmung von Europäern und Israelis durchgeführt. Die Ergebnisse werden am 9. September um 18 Uhr präsentiert und auch in die folgenden Diskussionen einfließen, wenn sich die Redner intensiver mit dem weltweit zunehmenden Antisemitismus befassen. 
In einer Podiumsrunde u.a. mit dem österreichischen EU-Parlamentarier Lukas Mandl, der Wissenschaftlerin und Antisemitismus Forscherin Christina Hainzl sowie dem israelischen Journalisten Ben-Dror Yemeni wird versucht, den Begriff „Anitsemitismus“ zu definieren. 
Wolf Biermann, Liedermacher und Lyriker, setzt sich in einem Gespräch mit ARD-Korrespondentin Susanne Glass mit der Frage auseinander, wie man am besten mit Extremismus und Populismus umgehen kann. 
Darüber, wie Medien die Wahrnehmung und Einstellung der Gesellschaft über den Holocaust beeinflussen und verändern können, diskutiert der Vizepräsident des Europäischen Parlaments Othmar Karas unter der Leitung der stellvertretenden Chefredakteurin der Süddeutschen Zeitung Alexandra Föderl-Schmid u. a. mit Iris Rosenberg, Kommunikationsleiterin der Gedenkstätte Yad Vashem und Laurence Weinbaum, dem Vorsitzenden des Jüdischen Weltkongresses – Israel. 

Social Media als die fünfte Macht im Staat?
Abschließend befassen sich am dritten Abend des Media Summits, am Donnerstag, 10. September, die Diskussionsteilnehmer vorrangig mit Medien und Innovationen. Start-ups aus Israel sind zu Pitches geladen, die live mitverfolgt werden können, Storymachine Gründer und Medienexperte Kai Diekmann spricht über die Macht von Social Media und eine Runde junger Journalistinnen und Journalisten stellt sich die Frage, ob Social Media wirklich die fünfte Macht im Staat ist.

Nähere Informationen sowie Anmeldemöglichkeiten finden Sie auf: http://media-tlv.com/ Die Teilnahme ist kostenlos. Die Gipfel-Sprache ist Englisch. 
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