„VA6020“: VAHLE Automation expandiert nach Innsbruck

VAHLE Automation, der Tiroler Standort der deutschen VAHLE Group mit Sitz in Schwoich bei Kufstein, erweitert sein Innovations- und Entwicklungszentrum mit einem Standort in Innsbruck. Um die bereits gute Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck, dem MCI und der UMIT Tirol weiter auszubauen, setzt man mit dem neuen Büro namens „VA6020“ verstärkt auf gemeinsame Forschungsprojekte und Wissensaustausch. Hardwareentwickler:innen und Softwarespezialist:innen werden so ab sofort von der Innsbrucker Anichstraße aus an hochwertigen Antriebs-, Steuerungs-, Kommunikations- und Energieversorgungssystemen auf der ganzen Welt arbeiten.

Datum: 11.06.2024
Ort: Innsbruck
Ressorts: Innovation, Wirtschaft
Kunde: VAHLE Group / VAHLE Automation Corporate Communication

„Wir freuen uns sehr, unser Engagement in Österreich weiter auszubauen und mit der Erweiterung des Schwoicher Innovations- und Entwicklungszentrums in der Tiroler Landeshauptstadt einen weiteren wichtigen Schritt zu setzen. Innsbruck bietet ideale Rahmenbedingungen, um unsere zukunftsweisenden und innovativen Lösungen und Technologien voranzutreiben. Wir sind davon überzeugt, dass unser Team hier vor Ort hervorragende Arbeit leisten wird und sehen diese Investition als den richtigen Schritt in eine erfolgreiche Zukunft. Die besten Voraussetzungen dafür sind bereits geschaffen“, betont VAHLE CEO Achim Dries.

Noch engere Zusammenarbeit mit Hochschulen 
Mit der Erweiterung des Innovationslabs in die Landeshauptstadt setzen die Standortleiter von VAHLE Automation auf die Nähe zu den umliegenden Hochschulen. „Es ist uns ein Anliegen, diese bereits gut angelaufenen Kooperationen weiter auszubauen und so Forschungsprojekte, wie jene im Bereich der hybriden Energiespeicher mit dem Institut für Mechatronik der Universität Innsbruck bestmöglich zu unterstützen. Darüber hinaus soll das Büro in der Anichstraße die Abwicklung von Projekten und die Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten erleichtern, wie etwa jene mit dem Department Mechatronik des MCI mit dem Schwerpunkt Data Science, berührungslose Energieträger und Leistungselektronik“, so Thomas Streicher, Geschäftsleiter von VAHLE Automation.  

„Es freut uns, dass die Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck nun auch die Betreuung einer Doktorarbeit im Bereich der Hochfrequenztechnik umfasst. An diesem aufstrebenden Forschungsgebiet mit vielversprechendem Zukunftspotential im Bereich der drahtlosen Echtzeitvernetzung von Steuergeräten, Maschinen und Transportsystemen wird in unseren Räumlichkeiten in Innsbruck gearbeitet und mitgeforscht“, ergänzt Peter Kohlschmidt, Geschäftsleiter von VAHLE Automation.

Hardware- und Softwareentwicklung im Zentrum der Landeshauptstadt 
VAHLE Automation hat mit dem neuen Büro in der Anichstraße 13 in Innsbruck die Basis geschaffen, um das Arbeitskräftepotenzial von HTL- und Hochschulabsolvent:innen in Innsbruck optimal zu nutzen. Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten kam von der Standortagentur Tirol. „Auf insgesamt 130 Quadratmetern und in einem modern ausgestatteten Büro mit Altbauflair wird künftig ein acht- bis neunköpfiges Team im Bereich der Hard- und Softwareentwicklung Platz finden. Bei der Wahl der Büroräumlichkeiten war uns eine möglichst zentrale Lage und eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel sehr wichtig, um motivierte Menschen aus Innsbruck und der Umgebung für uns zu gewinnen“, erklärt Michael Eckle, VAHLE Chief Innovation Officer und Geschäftsführer von VAHLE Automation.

Über VAHLE Automation
Als Systemlieferant für Energie- und Kommunikationssysteme liegt der Kernbereich der VAHLE Automation GmbH in schienengeführten und frei navigierenden Transportfahrzeugen, die in der Kran-, Förder-, Hafen- und Lagertechnik berührungslos mit Energie sowie mit Daten zur Steuerung und Positionierung versorgt werden. Am hochmodernen Innovations- und Kompetenzzentrum in der Schwoich bei Kufstein entwickelt das Unternehmen erfolgreich Antriebs-, Steuerungs- und Energieversorgungsysteme für die Industrie und spezialisierte sich unter anderem im Bereich der berührungslosen Energieübertragung. Die Steuerungen kommen als kombinierte Komplettsysteme in den Fertigungsstraßen und Montagehallen der internationalen Automobilindustrie immer öfter zum Einsatz.  
Der Vorteil gegenüber vergleichbaren Systemen liegt beispielsweise in der Flexibilität der Komponenten, die bei verschiedenen Transportaufgaben sehr schnell und einfach eingesetzt bzw. ausgetauscht werden können. Weitere Geschäftsfelder des Tiroler Standortes sind kundenspezifische Bedienterminals und kamerabasierte Sensorik.

Über die VAHLE Group
Die VAHLE Group blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück, die bis heute von Pioniergeist, Innovationskraft und dem ausgeprägten Sinn für zukunftsweisende Technik geprägt ist. Im Jahr 1912 brachte Paul Vahle die erste Kupfer-Stromschiene auf den Markt und legte damit den Grundstein für ein Unternehmen, das seine Produkte und Dienstleistungen in 52 Ländern weltweit anbietet. Das Unternehmen liefert individuelle Energie- und Datenübertragungssysteme für mobile Industrieanwendungen in den unterschiedlichsten Anwendungsgebieten.