Brandauer, Moretti, Hochmair, Lohner – die Liste der promintenten Darsteller ist lang, wenn es um das Aushängeschild der Salzburger Festspiele geht. Mit dem „Jedermann“ schuf Hugo von Hofmannsthal ein Stück rund um die existenzielle Auseinandersetzung des Menschen mit dem Tod, das wahrlich jedermann einmal gesehen haben sollte. Im heurigen Sommer bietet sich auch in Innsbruck die ideale Gelegenheit dazu in passendem – da sakralem – Rahmen: Der Dom St. Jakob im historischen Herzen der Tiroler Landeshauptstadt ist Schauplatz der Übertragungen. Im Innenraum der Domkirche findet dieses kulturelle Highlight in würdigem Ambiente statt.

Im Jubiläumsjahr: Moretti letztmalig in der Hauptrolle
Seit 1920 wird der „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen aufgeführt. Und auch 2020 wird das Stück gespielt – zum bereits 100. Mal. Burgschauspielerin Caroline Peters übernimmt im Jubiläumsjahr die Rolle der Buhlschaft. Peter Lohmeyer spielt den Tod, für die Inszenierung zeichnet Regisseur Michael Sturminger verantwortlich. Zum letzten Mal wird Tobias Moretti den Jedermann geben. Sein Bruder Gregor Bloéb ist in der Doppelrolle Jedermanns guter Gesell und Teufel zu sehen. Die Jedermann-Aufführungen finden also unter prominenter Tiroler Beteiligung statt. Dass Max Reinhardt den Jedermann ursprünglich am Innsbrucker Domplatz und nicht in Salzburg aufführen wollte, kann man wohl getrost als Legende bezeichnen. Der Tatsache entspricht aber, dass es sowohl in den 30er als auch in den 50er Jahren Bestrebungen gab, dieses kulturelle Highlight auch in Innsbruck zu etablieren. Der 100. Geburtstag des Jedermann in Salzburg ist nun Anlass genug, diese Achse zwischen den beiden Kulturstädten in neuer Weise zu beleben.

Mit Engagement, Zusammenarbeit und Empathie Großes möglich machen
Es waren zwei innovative Altstadt-Unternehmerinnen, die die Sache letztlich ins Rollen gebracht haben: Marianne Kohlmeier-Ecker (feinheiten) und Mitinitiatorin Therese Fiegl (Tiroler Edle) hatten die zündende Idee zur Jedermann-Übertragung. Bischof Hermann Glettler war davon so angetan, dass er die Kirche für diese Vorführungen „öffnete“. Und dadurch hat Innsbruck nun auch gleich ein Alleinstellungsmerkmal dazu bekommen: Nicht vor dem Dom wie in Salzburg, sondern sogar im Dom können die Aufführungen mitverfolgt werden. Im Jedermann sieht Bischof Glettler auch Analogien zum Glauben: „Wie die Kirche offen ist für jede Frau und jeden Mann, wollten wir durch die Öffnung unserer Domkirche für diese besondere Veranstaltungsreihe auch den legendären ‚Jedermann‘ der Tiroler Bevölkerung zugänglich machen. Und aus diesem Grund macht es Sinn und ist es vertretbar, einem so besonderen Stück einen Platz in der Kirche zu geben."

Sichtlich berührt war Jedermann Tobias Moretti, dass eine Veranstaltung in diesem Format in „seiner“ Landeshauptstadt möglich gemacht werden konnte: „Und plötzlich ist so etwas möglich! Das hängt natürlich mit den Verantwortlichen zusammen. Es hängt aber auch von der Empathie und dem Enthusiasmus aller ab. Es hängt nicht zuletzt auch damit zusammen, dass plötzlich eine gewisse Gegenwärtigkeit mit dem Stück verbunden ist.“

Finanziert wird die Eventreihe im Herzen der Tiroler Landeshauptstadt federführend durch Innsbruck Tourismus, die Stadt Innsbruck leistet ebenfalls einen Beitrag. Für Obmann Dr. Karl Gostner ist die Unterstützung kultureller Veranstaltungen nicht nur im heurigen Jahr eine Selbstverständlichkeit: „Es ist uns ein Anliegen, auch im Sommer 2020 kulturelle Akzente zu setzen und dadurch die Innsbrucker Altstadt mit Leben zu füllen. Eine bessere Bühne für den Jedermann als den Dom gibt es nicht. Wir sehen die Veranstaltungsreihe aber nicht nur als Bereicherung des kulturellen Lebens in Innsbruck, sondern auch als Geschenk an die Bevölkerung.“

Zusätzliche Tickets für die Jedermann-Übertragungen ab sofort verfügbar
Die Initiative und alle Bemühungen rund um den Jedermann wurden belohnt: „Wir sehen, dass das kulturaffine Publikum die Veranstaltung sehr gut angenommen hat. Bereits lange vor der Premiere waren die Tickets für die Übertragungen im Dom vergriffen“, freut sich Karin Seiler, Geschäftsführerin Innsbruck Tourismus. „Umso erfreulicher ist es, dass wir daher bekannt geben dürfen, dass es in Abstimmung mit den Behörden gelungen ist, weitere Sitzplätze zu fixieren. Zwischen 6. und 8. August gibt es pro Vorstellung 15 zusätzliche Tickets, die ab sofort verfügbar sind.“

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Der Dom St. Jakob bietet das stimmungsvolle Ambiente für die Jedermann ...weiter

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