Zukunftsbild für die Region Kühtai-Sellraintal präsentiert
Anfang Oktober fand im Gemeindesaal Gries im Sellrain das zweite Bürgerforum im Rahmen des Projekts „Zukunft Kühtai-Sellraintal“ statt. Im Mittelpunkt standen dabei die Präsentation und Reflexion eines Zukunftsprofils für Kühtai und das Sellraintal. Daraus sollen in einem nächsten Schritt Maßnahmen für die ganzheitliche Weiterentwicklung der Region abgeleitet und umgesetzt werden.
Datum: 16.10.2023
Ort: Gries im Sellrain
Ressorts:
Kunde: Innsbruck Tourismus
Das Projekt „Zukunft Kühtai-Sellraintal“ wurde Anfang des Jahres von Innsbruck Tourismus gemeinsam mit den Bergsteigerdörfern Sellrain, Gries im Sellrain und St. Sigmund im Sellrain, der Gemeinde Silz sowie den Bergbahnen Kühtai gestartet. Ziel war es, gemeinsam mit der Bevölkerung Perspektiven für einen nachhaltigen Ganzjahrestourismus in der Region und deren Weiterentwicklung zu erörtern. Derartige Positionierungsprozesse wurden in der Vergangenheit bereits in anderen Teilen des Verbandsgebietes realisiert. Anfang Oktober wurden nun die ersten Ergebnisse des Projekts „Zukunft Kühtai-Sellraintal“ beim zweiten Bürgerforum im Gemeindesaal Gries im Sellrain präsentiert und diskutiert. Zahlreiche Interessierte waren erschienen, um sich zu informieren und auszutauschen. „Die rege Beteiligung am Bürgerforum und der Umstand, dass sich so viele Einheimische in das Projekt eingebracht haben, freut uns sehr“, sagt Barbara Plattner, Geschäftsführerin von Innsbruck Tourismus. „Mein Dank gebührt allen, die mit ihren Vorschlägen und Anmerkungen dazu beigetragen haben, dass wir nun ein Zukunftsbild für den Lebensraum Kühtai-Sellraintal vorliegen haben. Dieses wird nun seitens Innsbruck Tourismus in weitere strategische Befassungen übergeführt.“
Vision für die Zukunft
Zentraler Punkt des Bürgerforums in Gries im Sellrain war die Vorstellung des Zukunftsprofils, das von der Bevölkerung, Leistungsträger:innen und Vertreter:innen der vier Gemeinden erarbeitet worden war. Dieses wird als ganzheitliche Leitlinie für die künftige Entwicklung des Gebiets fungieren. Gemäß des definierten Leistungskerns „Kühtai-Sellraintal: DIE Region für hochalpine Outdoor-Fitness“ sollen Kühtai und das Sellraintal als ideale Destination für sportliche Outdoor-Aktivitäten positioniert und entsprechende Angebote ausgebaut werden. Zielgruppe sind insbesondere sportlich-aktive Menschen, die sich gerne draußen in der Natur bewegen. „Die Vision steht, wir wissen, welche Potenziale die Region hat, welche Aspekte den Einheimischen wichtig sind und in welche Richtung sich Kühtai und das Sellraintal entwickeln sollen“, sagt Lukas Reich, Regionalleiter für Kühtai-Sellraintal bei Innsbruck Tourismus. „Nun können wir uns an die Umsetzung machen, wobei wir bei der Realisierung der Maßnahmen mit der lokalen Bevölkerung im Austausch bleiben und diese in die weiteren Schritte miteinbeziehen werden. Wir möchten allen, die mitgestalten wollen, weiterhin die Möglichkeit dazu bieten.“
Intensiver Austausch
Im Anschluss an die Präsentation des Zukunftsprofils wurde beim Bürgerforum sowohl in Kleingruppen als auch in größerer Runde noch rege diskutiert. Philip Haslwanter, Geschäftsführer der Bergbahnen Kühtai und Teil der Projektgruppe, zeigt sich zufrieden über diesen intensiven Austausch: „Letztendlich geht es darum, Kühtai und das Sellraintal ganzheitlich weiterzuentwickeln und eine Wertschöpfung für alle in der Region sicherzustellen – für Einheimische ebenso wie für Gäste und Betriebe. Die Beiträge der lokalen Bevölkerung helfen uns auf diesem Weg.“
Über Innsbruck Tourismus
Innsbruck Tourismus ist die offizielle Destinationsmanagementorganisation (DMO) der Region Innsbruck. 40 Orte in der Umgebung bilden gemeinsam mit der Tiroler Landeshauptstadt das Verbandsgebiet. Mit jährlich knapp 3,5 Mio. Nächtigungen (Stand 2019) zählt Innsbruck zu den größten DMOs Österreichs. Rund 90 Mitarbeiter:innen sind um perfekte Gästeinformation, kompetente Eventbegleitung, innovative Produktentwicklung und professionelle Marktbetreuung bemüht. Ein hauseigenes Convention Bureau kümmert sich um die Bewerbung der Destination Innsbruck als Kongressstandort. Mit insgesamt 12 Tourismus Informationen in der Region ist man nah am Gast. Als zentrale Anlaufstelle dient das am Burggraben 3 in Innsbruck beheimatete Büro. Es zählt jährlich bis zu 500.000 Besucher:innen und ist damit zugleich die meistbesuchte Tourismus Information Tirols. Website, Blog und verschiedene Social Media Kanäle sind Innsbrucks zeitgemäße Informations-Outlets im Online-Bereich.
Fact Sheet Region Innsbruck:
Insgesamt umfasst die Region Innsbruck 992 Beherbergungsbetriebe mit 19.906 Betten, davon
• 675 Privat- und 52 sonstige Vermieter mit 5.119 Betten sowie
• 265 gewerbliche Beherbergungsbetriebe mit 14.787 Betten, davon
o 49 4-5 Sterne-Häuser mit 6.059 Betten
o 60 3 Stern-Hotels mit 3.837 Betten sowie
o 156 1-2 Stern-Betriebe und Ferienwohnungen mit 4.891 Betten
2022 verzeichnete Innsbruck 1.097.349 Ankünfte, 2.703.632 Übernachtungen und somit eine durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 2,5 Tagen. Im Detail: Mit knapp einer Million Übernachtungen bleibt Deutschland Quellmarkt Nummer eins – gefolgt von Österreich mit ca. 600.000 Nächtigungen. Weitere zentrale Herkunftsländer sind die Schweiz, die Niederlande, Italien und die USA. Auf diese Länder entfielen jeweils mehr als 100.000 Übernachtungen in der Region Innsbruck.