Von der Stadt ins ewige Eis, so lautet das Motto in der „Königsdisziplin“, dem ULTRATRAIL, der über 65,6 Kilometer und 6.000 Höhenmeter bis auf eine Seehöhe von 3.150 Meter vor dem Restaurant „Jochdohle“ führt. „Dieser letzte Anstieg über den Gletscher ist richtig hart. Extrem steil auf Schnee und Eis und mit bereits rund 4.500 Höhenmetern in den Beinen, kann man jedenfalls von einer Schlüsselstelle sprechen“, erläutert die Salomon Athletin Kristin Berglund die Herausforderungen beim STUBAI ULTRATRAIL. Auch die Startzeit um Mitternacht sei nicht ganz ohne, da der Tag-Nacht-Rhythmus des Körpers ziemlich durcheinanderkomme. Aus organisatorischer Sicht liegen die Herausforderungen in diesem Jahr auf den Trails. Seit den starken Unwettern im letzten Herbst, bereiten zahlreiche Windwürfe dem Organisationskomitee Kopfzerbrechen. „Die warmen Temperaturen im Juni spielen uns in die Karten. Zumindest bis zur Mittelstation der Stubaier Gletscherbahn sollte der Schnee bis zum 29. Juni geschmolzen sein“, zeigt sich TVB Stubai-Tirol Obmann Sepp Rettenbacher zuversichtlich. „Bei den Windwürfen haben wir noch einiges an Arbeit vor uns, aber auch hier sollten wir zeitgerecht fertig werden“, ergänzt Rettenbacher. Durch den vielen Schnee, der noch auf den Bergen liege, sei die Zielankunft am Stubaier Gletscher in diesem Jahr mit Sicherheit das landschaftliche Highlight beim STUBAI ULTRATRAIL.

Panorama für Läufer und Zuschauer
Große Momente hat der STUBAI ULTRATRAIL so einige zu bieten. Für Rettenbacher ist es die Gletscherankunft, Berglund schwärmt vor allem vom Sonnenaufgang und der grandiosen Fernsicht auf der Starkenburger Hütte. Auch für all jene, die die Läufer anfeuern wollen, hat Rettenbacher einige lohnende Aussichtsplätze zum Zuschauen in petto: „Auf der Milderaunalm hat man zwischen 04:30 und ca. 11:00 Uhr die Möglichkeit, die Läufer von der Ultratrail- und 35K-Distanz zu beobachten.“ Wer nicht so weit wandern wolle, könne die Läufer entlang des Wilde Wasser Weges zwischen 06:45 und 15:45 Uhr anfeuern. „Und wer es ganz gemütlich angehen will, nimmt die Bahn und erwartet die Athleten zwischen 9:00 und 18:30 Uhr im Ziel auf 3.150m Seehöhe“, rät Rettenbacher.

“Frauen, traut euch mehr zu!”
Rund 20% der registrierten Läufer für den STUBAI ULTRATRAIL sind aktuell weiblich – dieser Schnitt muss sich ändern, findet die Schwedin Kristin Berglund. Sie hofft, dass Events, wie der STUBAI ULTRATRAIL, wo man sich mit unterschiedlichen Distanzen an den Sport herantasten kann, mehr Frauen für das hochalpine Laufen begeistern. „Bis 1967 war es undenkbar, dass eine Frau einen Marathon läuft. Heute ist das ganz normal.“ Die Frauen, die aktuell bei Trailrunning-Events am Start stünden, seien extrem gut – richtige Ausnahmeathletinnen. „Aber die breite Masse fehlt noch“, meint Berglund. „Trailrunning ist eine unglaublich schöne Sportart – man ist nah an der Natur, braucht kaum Equipment und kann immer wieder an die eigenen Grenzen gehen“, schwärmt die praktizierende Physiotherapeutin. Der STUBAI 19K, die neue Distanz bei der dritten Auflage, spricht zum Beispiel all jene Läufer an, die zwar den einmaligen Zieleinlauf auf dem Stubaier Gletscher erleben wollen, es aber lieber etwas kürzer haben. Ohne viel Höhenmeter im Abstieg, sind 18,6 Kilometer mit 1.998 Höhenmeter zu meistern. Beim Stubai 8K ist eine Länge von 7,6 Kilometern und 1.394 Höhenmeter im Aufstieg zu bewältigen – ein lupenreiner Berglauf, der einen Vorgeschmack, auf das Erlebnis STUBAI ULTRATRAIL gibt. „Wer es schon immer mal probieren wollte, soll sich ein Herz nehmen und sich anmelden. Denn beim Trailrunning ist es meist so – wer einmal Feuer gefangen hat, kommt nicht mehr los“, appelliert Berglund an ambitionierte Läuferinnen und Läufer. Anmeldungen zum STUBAI ULTRATRAIL sind noch bis 25. Juni online unter www.stubai-ultratrail.com möglich.

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Kristin Berglund, Siegerin des STUBAI ULTRATRAIL 2018 stand bei der Pressekonferenz ...weiter

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