Presseeinladung: Sonderedition des Europäischen Mediengipfels zur österreichischen Medienpolitik am 21. Mai 2026

Am 21. Mai 2026 widmet der Europäische Mediengipfel (EMG) in Seefeld/Tirol der österreichischen Medienentwicklung, dem regionalen Medienmarkt und den anstehenden Reformen eine Sonderedition, um den Stellenwert, wirtschaftliche Perspektiven und inhaltliche Herausforderungen der heimischen Medienmacher:innen zu analysieren und zu diskutieren.

21.05.2026 Sport- und Kongresszentrum Seefeld, Saal Olympia, Klosterstraße 600, 6100 Seefeld in Tirol (Parkgarage steht zur Verfügung) Politik, Wirtschaft Europäischer Mediengipfel

Tirols Landeshauptmann Anton Mattle, der zu Beginn des Jahres den Vorsitz in der österreichischen Landeshauptleutekonferenz übernommen hat, wird bei der EMG-Sonderedition erstmals zentrale medienpolitische Anforderungen, Rahmenbedingungen und Erwartungen aus Sicht der Regionen skizzieren.


Unabhängige Medien sind eine tragende Säule liberaler Demokratien. Angesichts globaler Plattformmacht, rasanter technologischer Entwicklungen, abfließender Werbebudgets und neuer digitaler Konkurrenz steht der österreichische Medienmarkt jedoch vor tiefgreifenden Umbrüchen. Im Rahmen der Sonderedition des Europäischen Mediengipfels am 21. Mai 2026 diskutieren Expert:innen die zentralen Voraussetzungen für einen starken und unabhängigen Medienstandort Österreich.

Medien im Wandel: Perspektiven aus Politik und Praxis
Impulse bei der Sonderedition des Europäischen Mediengipfels wird einerseits Tirols Landeshauptmann Anton Mattle setzen, der zu Beginn des Jahres den Vorsitz in der österreichischen Landeshauptleutekonferenz übernommen hat. Im Rahmen der LH-Konferenz will LH Mattle die medienpolitischen Standpunkte der Bundesländer einbringen und deshalb bei der Sonderedition des Europäischen Mediengipfels erstmals die zentralen medienpolitischen Anforderungen, Rahmenbedingungen und Erwartungen aus Sicht der Regionen skizzieren.

Zum 80-jährigen Bestehen der APA spricht Clemens Pig (CEO der Austria Presse Agentur) in seinem Impuls „Neue Welt- und Kommunikationsordnung – Impacts für Medien und Informationsgesellschaft“ über die Rolle von Medien in Demokratien sowie Wege aus den wirtschaftlichen und inhaltlichen Krisen klassischer journalistischer Marken.

Unter dem Titel „Zwischen Kooperation und Konfrontation – Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Medienlandschaft in Österreich“ wird Medienexperte Stefan Ströbitzer mit Maximilian Dasch (Präsident VÖZ), Ingrid Thurnher (ORF-Generaldirektorin/angefragt), Christian Stögmüller (Präsident VÖP) und Markus Breitenecker (ehemaliger COO ProSiebenSat.1) die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven der heimischen Medienbranche beleuchten.

Was kommt, wenn traditionelle Informationsmärkte zerbrechen?
Kommunikation, Feindbilder, Desinformation, die Dynamik öffentlicher Empörungsreflexe und Medienskandale sind die Spezialgebiete des deutschen Medienwissenschaftlers und Hochschullehrers Bernhard Pörksen (Universität Tübingen). In seinem 2018 erschienenen Buch „Die große Gereiztheit“ sezierte er die verbreitete Medienmüdigkeit und beschrieb, weshalb Empörung so oft reizvoller ist als Sachlichkeit. Am 21. Mai wird er gemeinsam mit dem Schweizer Medienexperten Markus Spillmann darüber sprechen, was passiert, wenn traditionelle Informationsmärkte zerbrechen. 

Nationale Medien in Not und die Zukunft regionaler Redaktionen 
Die österreichische Medienlandschaft kämpft mit wirtschaftlichem Druck, digitalem Wandel und den Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz. Unter dem Titel „Nationale Medien in Not – Land unter oder in Sicht?“ diskutieren Maria Scholl (Chefredakteurin APA), Rainer Nowak (Geschäftsführer Die Presse), Gerhard Valeskini (Geschäftsführer Kronen Zeitung), Alexander Mitteräcker (Alleinvorstand Standard Gruppe) und Hans Mahr (österreichischer Medienexperte). 

Unter dem Titel „Total lokal – Zur Zukunft regionaler Redaktionen in Österreich“ beleuchten unter der Moderation von Corinna Milborn (ProSiebenSat.1 PULS 4 GmbH) Silvia Lieb (Vorstandsvorsitzende Moser Holding), Esther Mitterstieler (Landesdirektorin ORF Tirol), Xenia Daum (Geschäftsführerin Kleine Zeitung), Alexander Hofer (Landesdirektor ORF Niederösterreich) und Friedrich Dungl (Geschäftsführer Verband der Regionalmedien Österreich) die Rolle, Relevanz und die Zukunft der regionalen Medienlandschaft.

Den Schlusspunkt setzt am 21. Mai 2026 der Medienexperte Peter Plaikner (Politikanalyst), indem er die wichtigsten Ergebnisse der EMG-Sonderedition zusammenfasst.

Das Detailprogramm der Sonderedition des Europäischen Mediengipfels 2026 finden Sie hier: www.mediengipfel.at/sonderedition

Berichterstattende Journalist:innen sind herzlich zum Programm der Sonderedition des Europäischen Mediengipfels eingeladen! Bitte akkreditieren Sie sich unter: barbara.haid@pro.media


Fotos, 300 dpi

Tirols Landeshauptmann Anton Mattle, der zu Beginn des Jahres den Vorsitz in der österreichischen Landeshauptleutekonferenz übernommen hat, wird bei der EMG-Sonderedition erstmals zentrale medienpolitische Anforderungen, Rahmenbedingungen und Erwartungen aus Sicht der Regionen skizzieren.

Fitsch

Clemens Pig, CEO der Austria Presse Agentur, analysiert in Seefeld den Stellenwert von Medien für Demokratien sowie Wege aus den Krisen klassischer journalistischer Marken.

APA/Tobias Steinmaurer

Silvia Lieb, Vorstandsvorsitzende Moser Holding, wird gemeinsam mit weiteren Medienexpert:innen beim Panel „Total lokal – Zur Zukunft regionaler Redaktionen in Österreich“ über die Rolle, die Relevanz und die Zukunft der regionalen Medienlandschaft diskutieren.

Rita Falk


Rückfrage-Hinweis

Barbara Haid/ProMedia Kommunikation
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