Die Jugendmannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Ehrwald umfasst aktuell neun Mitglieder, darunter sechs Jungkameradinnen und drei Jungkameraden im Alter zwischen 11 und 15 Jahren. Daneben nahmen bereits ausgebildete Feuerwehrleute in jugendlichem Alter von bis zu 18 Jahren am Zusammentreffen teil. Mit dem Grillabend im Areal der Tiroler Zugspitzbahn bedankte sich das Unternehmen bei den jungen Mitgliedern für ihren Einsatz: „Wir wollten der Feuerwehr Ehrwald und speziell den jungen Mitgliedern ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung für ihr Ehrenamt entgegenbringen. Mit dem Brand im Jahr 1962 am Kammhotel und dem Brand der Talstation 2003 mussten wir selbst schmerzlich erfahren, wie essentiell die Arbeit der heimischen Feuerwehren ist. Für ihren Einsatz sind wir mehr als dankbar“, so Franz Dengg, Geschäftsführer der Tiroler Zugspitzbahn.
Feuerwehrausstellung im Tiroler Zugspitzsaal
Im Rahmen des 140-jährigen Jubiläums der Feuerwehr Ehrwald wurde im Zugspitzsaal eine eigene Ausstellung präsentiert, in deren Zentrum die historische Feuerwehrpumpe aus dem Jahr 1926 – dem Eröffnungsjahr der Tiroler Zugspitzbahn – stand. „Neben der Pumpe waren historische Exponate, Fahnen, aber auch moderne Einsatzgeräte zu sehen. Mit der Ausstellung wollten wir die Arbeit der Feuerwehr vor den Vorhang holen und der Bevölkerung näherbringen“, so Kommandant Björn Scherer.
Auszeichnung als „feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber“ unterstreicht Partnerschaft
Bereits im Jahr 2024 wurde die Tiroler Zugspitzbahn vom Land Tirol und dem Landes-Feuerwehrverband als „feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber“ ausgezeichnet. Diese Betriebe ermöglichen nicht nur Einsätze bei Alarm während der Arbeitszeit, sondern unterstützen die Feuerwehr auch durch Schulungen, Übungen, die Bereitstellung von Infrastruktur sowie finanzielle Beiträge.
Über die Tiroler Zugspitzbahn
Die damalige „Österreichische Zugspitzbahn" war bei ihrer Eröffnung vor hundert Jahren die erste Seilbahn Tirols und die zweite Österreichs. Im Laufe ihrer Geschichte setzte die Tiroler Zugspitzbahn zahlreiche Meilensteine: von den ersten Kabinen für 19 Personen im Jahr 1926 über die Erschließung des Gipfels mittels Gipfelbahn 1964 bis hin zur heutigen Direktverbindung auf die Zugspitze, die seit 1991 in Betrieb ist. Nach dem Talstationsbrand 2003 gelang ein Wiederaufbau in Rekordzeit. Heute überwindet die Bahn auf einer Länge von 3.600 Metern rund 1.725 Höhenmeter in nur zehn Minuten. Zwei Panorama-Kabinen mit einer Kapazität von jeweils 100 Personen transportieren bis zu 730 Gäste pro Stunde auf knapp 2.950 Meter Seehöhe – die höchste Stütze misst 55 Meter, der größte Bodenabstand beeindruckende 160 Meter.
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