20 Jahre Freizeitticket Tirol: Von der Wintersaisonkarte zur größten Freizeit-Verbundkarte Österreichs

Das Freizeitticket Tirol feiert sein 20-jähriges Bestehen. Am 1. September 2026 blicken Initiator Thomas Schroll und Vertreter aus Politik und Wissenschaft auf die Entwicklung des Angebots zurück, sprechen über Nutzungsverhalten und Erfolgsfaktoren und stellen die Tarifstruktur für 2026/27 vor.

01.09.2026 Innsbruck Freizeit, Seilbahnen, Sport Innsbrucker Nordkettenbahnen Betriebs GmbH

v.l.: Univ.-Prof. Dr. Martin Schnitzer (Leiter des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck), Thomas Schroll (Vorsitzender und Initiator des Freizeittickets Tirol), Johannes Anzengruber (Bürgermeister der Stadt Innsbruck) und Reinhard Klier (Sprecher der Tiroler Seilbahnen).

Was heute als Freizeitticket Tirol bekannt ist, wurde vor 20 Jahren als Freizeitticket Innsbruck ins Leben gerufen. Damals war die Wintersaisonkarte auf die Skigebiete Patscherkofel, Mutterer Alm und Nordkette beschränkt. Seither hat sich das Freizeitticket zu einer umfassenden Ganzjahreskarte entwickelt und umfasst mittlerweile 32 Bergbahnen und Kleinlifte, 13 Eislaufplätze, 14 Freibäder & Badeseen, 4 Hallenbäder, 12 Kulturpartner und 51 Bonuspartner. Die Zahl der verkauften Tickets ist von 2.900 im ersten Jahr auf mittlerweile 71.600 gestiegen. Damit ist das Freizeitticket Tirol die meistverkaufte Freizeit-Verbundkarte Österreichs.

„Das Freizeitticket ist nicht mit dem Anspruch gestartet, möglichst schnell möglichst groß zu werden. Im Mittelpunkt stand von Anfang an die Frage, wie wir den Menschen in Tirol ein attraktives und leistbares Freizeitangebot machen können. Dass sich daraus über 20 Jahre ein so starkes Netzwerk entwickelt hat, ist vor allem dem Vertrauen und der Bereitschaft unserer Partner zu verdanken“, so Thomas Schroll, Vorsitzender und Initiator des Freizeittickets Tirol.

Bedeutung für Innsbruck und die umliegenden Regionen
Zu den Erfolgsfaktoren zählen das breite Angebot, faire Tarife und die kurzen Wege zu zahlreichen Freizeiteinrichtungen. Univ.-Prof. Dr. Martin Schnitzer, Leiter des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck, ordnet die Bedeutung des Freizeittickets auf Basis aktueller Studienergebnisse ein: „Die Ergebnisse zeigen eine intensive Nutzung: 62 Prozent der Befragten verwenden das Freizeitticket mindestens wöchentlich. Zu den wichtigsten Kaufgründen zählen die Gültigkeit im Sommer und Winter, der erleichterte Zugang zu Sport und das breite Angebot.“

Die Stichprobe umfasst vor allem erwachsene, sportlich aktive Nutzerinnen und Nutzer aus Innsbruck und Umgebung. 90,4 Prozent geben an, tourismusnahe Freizeitangebote in der Region durch das Ticket häufiger zu nutzen; 71,3 Prozent besuchen Anbieter, die sie ohne Freizeitticket nicht besucht hätten. Die Studienergebnisse zeigen zudem, dass Nutzerinnen und Nutzer das Freizeitticket mit einem leichteren Zugang zu Sport- und Freizeitangeboten, zusätzlichen Besuchen von Freizeiteinrichtungen und einer höheren wahrgenommenen Lebensqualität verbinden.

Johannes Anzengruber, Bürgermeister der Stadt Innsbruck, betont den Beitrag des Angebots zur Freizeitangebotsqualität der Stadt und ihres Umlands: „Das Freizeitticket ist ein wichtiger Teil der Lebensqualität in Innsbruck und in der gesamten Region. Es macht die Vielfalt unseres Freizeitangebots für die Bevölkerung unmittelbar erlebbar und stärkt die Verbindung zwischen Stadt, Bergbahnen und den umliegenden Regionen.“

Dass rund 90 Prozent der Karten im Großraum Innsbruck verkauft werden, unterstreicht die starke regionale Verankerung des Freizeittickets. Es verbindet die Stadt mit den Freizeiteinrichtungen der umliegenden Regionen und ist damit fest in der regionalen Freizeitgestaltung verankert.

Verbundangebote stärken auch kleinere Skigebiete
Regionale Verbundangebote wie das Freizeitticket Tirol ermöglichen Einheimischen und Vielfahrern einen kostengünstigen Zugang zum Wintersport. Davon profitieren auch kleinere und stadtnah gelegene Skigebiete wie das Rangger Köpfl und die Patscherkofelbahn. Durch ihre Einbindung in regionale Verbundsysteme erhalten diese Standorte zusätzliche Nachfrage. Damit tragen Verbundtickets dazu bei, dass Wintersport auch an kleineren Standorten möglich bleibt.

Reinhard Klier, Sprecher der Tiroler Seilbahnen, verweist zugleich auf die jedes Jahr im Herbst aufflammende Diskussion über die Preise im Wintersport. Die öffentliche Wahrnehmung werde häufig von einzelnen Tagestarifen renommierter Skigebiete geprägt. Für Einheimische und Vielfahrer seien jedoch vor allem Jahres-, Saison- und Verbundkarten relevant. „Leistbarer Skisport braucht differenzierte Angebote. Die medial stark beachteten Tagestarife einzelner Skigebiete sind nicht das Modell, nach dem die meisten Einheimischen ihren Wintersport organisieren. Für Einheimische und Vielfahrer sind vor allem regionale Verbundkarten, Jahreskarten und Kooperationen relevant. Sie bieten Familien und regelmäßigen Nutzerinnen und Nutzern einen attraktiven Zugang und sind ein wichtiger Beitrag zur Leistbarkeit des Skisports“, so Reinhard Klier. 

Dank an Partner und Nutzer
Zum Jubiläum gilt der Dank allen beteiligten Bergbahnen, Freizeiteinrichtungen, Museen, Bonuspartnern, regionalen Partnern und Mitarbeitenden, die das Freizeitticket über zwei Jahrzehnte mitgetragen und weiterentwickelt haben sowie an die Nutzerinnen und Nutzer, die das Angebot angenommen und zu seiner starken Verankerung in der Region beigetragen haben.

„20 Jahre Freizeitticket Tirol sind 20 Jahre gemeinsames Engagement. Dieses Jubiläum wäre ohne unsere Partner und ohne die vielen Menschen, die das Angebot nutzen, nicht möglich. Dafür möchten wir Danke sagen. Dass das Freizeitticket Tirol heute das erfolgreichste Freizeitticket Österreichs ist, bestätigt diesen gemeinsamen Weg. Unser Ziel ist es, diese Erfolgsgeschichte auch in Zukunft gemeinsam fortzuschreiben“, so Thomas Schroll, Vorsitzender und Initiator des Freizeittickets Tirol.

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Thomas Schroll (Vorsitzender und Initiator des Freizeittickets Tirol) bedankt sich im Rahmen des Jubiläums bei allen Nutzerinnen und Nutzern sowie bei allen Partnern des Freizeitticket Tirol.

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Univ.-Prof. Dr. Martin Schnitzer (Leiter des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck) ordnet die Bedeutung des Freizeittickets auf Basis aktueller Studienergebnisse ein.

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Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber über die Bedeutung des Freizeittickets Tirol für die Bevölkerung und die Stadt Innsbruck.

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Reinhard Klier (Sprecher der Tiroler Seilbahnen) über die Bedeutung des Freizeittickets Tirol für die Bevölkerung und die Tiroler Seilbahnbetriebe.

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Anhang

PDF Anhang zur Pressemitteilung | Tarifstruktur 2026/27 | Freizeitticket Tirol
PDF Freizeitticket Tirol 2026 - Zentrale Ergebnisse der Befragung der Universität Innsbruck

Fotos, 300 dpi

v.l.: Univ.-Prof. Dr. Martin Schnitzer (Leiter des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck), Thomas Schroll (Vorsitzender und Initiator des Freizeittickets Tirol), Johannes Anzengruber (Bürgermeister der Stadt Innsbruck) und Reinhard Klier (Sprecher der Tiroler Seilbahnen).

Jan Hetfleisch

Thomas Schroll (Vorsitzender und Initiator des Freizeittickets Tirol)

Jan Hetfleisch

Univ.-Prof. Dr. Martin Schnitzer (Leiter des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck)

Jan Hetfleisch

Johannes Anzengruber (Bürgermeister der Stadt Innsbruck)

Jan Hetfleisch

Reinhard Klier (Sprecher der Tiroler Seilbahnen)

Jan Hetfleisch

Pressekonferenz anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Freizeittickets Tirol (v.l.): Univ.-Prof. Dr. Martin Schnitzer (Leiter des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck), Thomas Schroll (Vorsitzender und Initiator des Freizeittickets Tirol), Johannes Anzengruber (Bürgermeister der Stadt Innsbruck) und Reinhard Klier (Sprecher der Tiroler Seilbahnen).

Jan Hetfleisch


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Thomas Schroll
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6020 Innsbruck
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