Tiroler Wintersport-Know-how auch in China gefragt

Eine Delegation des Tiroler Skilehrerverbandes befindet sich derzeit auf Arbeitsbesuch in China, um die Zusammenarbeit im Bereich der Skilehrerausbildung international weiter auszubauen. Am Programm standen bereits ein Besuch der weltweit größten Indoor-Skianlage in Shenzhen sowie eine Präsentation des österreichischen Skilehrwesens an der Universität Hongkong.

16.03.2026 Innsbruck / Shenzhen / Hongkong / Peking Politik, Sport - Ski-Alpin, Wirtschaft Tiroler Skilehrerverband

Der Tiroler Skilehrerverband, vertreten durch Präsident Richard Walter (5. v.l.), Ausbildungsleiter Ski Simon Egger (6. v.l.), Geschäftsführer Christian Abenthung (7. v.l.) und Vizepräsident Rainer Schultes (8. v.l.), besuchte die weltweit größte Indoor-Skianlage „Qianhai Huafa Snow World“ in Shenzhen.

Der Tiroler Skilehrerverband, vertreten durch Präsident Richard Walter, Vizepräsident Rainer Schultes, Ausbildungsleiter Ski Simon Egger und Geschäftsführer Christian Abenthung, nutzte die Reise, um die Zusammenarbeit mit China weiter auszubauen und den Austausch im Bereich Schneesport zu vertiefen. Bereits seit diesem Winter führt der Tiroler Skilehrerverband gemeinsam mit dem chinesischen Partnerunternehmen „Shihui Sports Culture Development“ Skilehrerausbildungen in China durch. Der Tiroler Skilehrerverband leistet damit einen wichtigen Beitrag zur internationalen Entwicklung des Wintersports. „Der Wintersport entwickelt sich in China mit großer Dynamik. Für uns ist es eine große Chance, unsere langjährige Erfahrung und die hohe Qualität der österreichischen Skilehrerausbildung international einzubringen und neue Partnerschaften aufzubauen“, betont Richard Walter, Präsident des Tiroler Skilehrerverbandes.

Enger Austausch quer durch China
Im Rahmen des Aufenthalts besuchte die Delegation die Indoor-Skianlage „Qianhai Huafa Snow World“ in Shenzhen. Seit ihrer Eröffnung im Jahr 2025 gilt diese als die größte Indoor-Skianlage der Welt. Auf einer Schneefläche von rund 100.000 Quadratmetern – etwa der Größe von elf Fußballfeldern – stehen fünf Skipisten zur Verfügung. Die längste Abfahrt misst 441 Meter bei einem Höhenunterschied von rund 83 Metern.

Neben Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Politik der Metropole Shenzhen präsentierte die Delegation an der renommierten Universität Hongkong zudem das Tiroler und österreichische Skilehrwesen sowie die wirtschaftliche und touristische Bedeutung des Tiroler und österreichischen Wintertourismus. Im Anschluss führte die Reise der Delegation nach Peking, wo Gespräche mit dem Pekinger Amt für Kultur und Tourismus, der österreichischen Botschaft in China sowie der Allgemeinen Sportverwaltung der Volksrepublik China stattfanden.

Über den Tiroler Skilehrerverband
Der Tiroler Skilehrerverband wurde 1932 gegründet und steht seit jeher für Wissensvermittlung im Schneesport auf höchstem Niveau. In zahlreichen Lehrgängen erlangen Teilnehmende eine umfassende theoretische wie praktische Ausbildung im alpinen (Skifahren und Snowboard) sowie nordischen Skisport (Langlauf). Tirol zählt mehr als 400 Skischulen, in denen rund 7.000 Ski-, Snowboard- und Langlauflehrer:innen pro Saison über 800.000 Gäste betreuen. Etwa 70 % der Skischulgäste sind Kinder. 

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