„Zu Tisch!" – Galerie im Salzbau präsentiert neue Ausstellung von Nina Gross

Mit „Zu Tisch!“ bringt die Berliner Malerin Nina Gross eine eigenwillige und zugleich sinnliche Bildwelt in die Galerie im Salzbau in Zirl/Tirol: Stillleben, in denen sie mit Raumtiefe und Fläche experimentiert – romantisch anmutend und dennoch von unerwarteter Kraft.

18.05.2026 Zirl Kultur, Kunst Freudenthaler Familienholding

Eröffneten die Ausstellung „Zu Tisch!" in der „Galerie im Salzbau“ (v.l.): Kurator Günter Salzmann, Künstlerin Nina Gross, Melanie Wiener (Leitung Abteilung Kultur, Land Tirol) und Galeristin Ingeborg Freudenthaler.

Die Vernissage wurde mit Begrüßungsworten der Gastgeberin und Galeristin Ingeborg Freudenthaler sowie Grußworten von Melanie Wiener, Leiterin der Abteilung Kultur des Landes Tirol, eröffnet. Die nunmehr dritte Ausstellung in der Galerie im Salzbau wird von Kunsthistoriker und Kurator Günter Salzmann begleitet und ist nach Terminvereinbarung bis 26. Juni zu besichtigen.

Serielle Malerei zwischen Ausschnitt und Ganzen
Nina Gross (*1989 in Berlin) studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Daniel Richter – einer der prägenden Figuren der zeitgenössischen Malerei im deutschsprachigen Raum. In ihrem Werk setzt sie sich mit narrativen Themen auseinander, die sie in einer reduzierten, pastellfarbigen Palette in Bilder übersetzt. Gross arbeitet bevorzugt in Serien und entwickelt durch Wiederholung, Variation und kontinuierliche Destillation eine unverkennbare Bildsprache.
 
„Nina Gross spricht mit ihren eigenwilligen und kraftvollen Werken ein breites Publikum an – kunstaffine Sammlerinnen und Sammler ebenso wie Menschen, die vielleicht zum ersten Mal über den Kauf eines Kunstwerks nachdenken und bisher vor den preislichen Barrieren zurückgeschreckt sind. Genau diesen Zugang möchte ich in der Galerie im Salzbau erfahrbar machen: Kunst als leistbare Anlageform, die nicht hinter Berührungsängsten verborgen bleiben sollte", so Galeristin und Unternehmerin Ingeborg Freudenthaler.

„Zu Tisch!" – eine Einladung zum genauen Sehen
Der Ausstellungstitel „Zu Tisch!" ist Programm: Er verweist auf Gegenstände des Alltags, auf die stille Dramaturgie des Aufgedeckten, des Bereitgestellten, des Noch-nicht-Berührten. Gross löst aus diesen vertrauten Motiven etwas Universelles – eine Haltung des bewussten Wahrnehmens. Nina Gross selbst beschreibt ihre Arbeit so: „‚Zu Tisch!' ist für mich kein nostalgisches Bild – es ist eine Geste. Eine Aufforderung, sich zu versammeln, zu schauen, zu verweilen. Mich fasziniert dieser Moment davor: wenn alles bereit ist und noch nichts passiert."

Kurator Günter Salzmann über das Schaffen der Künstlerin: „Nina Gross hat ihren künstlerischen Weg von Berlin über Wien bis nach Antwerpen gemacht – diese internationale und pulsierende Prägung spürt man in jedem Bild. Was mich dabei besonders beeindruckt, ist die Kombination aus scheinbarer Leichtigkeit und innerer Kraft. Ihre Pastelltöne täuschen, denn darunter liegt eine sehr präzise und bewusste künstlerische Haltung.“

Melanie Wiener, Leiterin der Abteilung Kultur des Landes Tirol, betont: „Die Galerie im Salzbau hat sich in kurzer Zeit als ernstzunehmender Ort für zeitgenössische Kunst im Alpenraum etabliert. Mit Nina Gross wird nun eine junge Künstlerin mit internationaler Erfahrung präsentiert, die in ihrer Eigenständigkeit und künstlerischen Konsequenz überzeugt und einen wichtigen Impuls für die Tiroler Kulturlandschaft setzt.“

Mit „Zu Tisch!" setzt die Galerie im Salzbau ihre Ausrichtung fort, internationale künstlerische Positionen nach Tirol zu holen und den Dialog zwischen Kunst, Region und Gesellschaft zu fördern.

Die Ausstellung „Zu Tisch!" von Nina Gross ist bis 26. Juni 2026 in der Galerie im Salzbau, Europastraße 2a, 6170 Zirl zu besichtigen. Um Voranmeldung wird gebeten: galerie@salzbau.at

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Fotos, 300 dpi

Eröffneten die Ausstellung „Zu Tisch!" in der „Galerie im Salzbau“ (v.l.): Kurator Günter Salzmann, Künstlerin Nina Gross, Melanie Wiener (Leitung Abteilung Kultur, Land Tirol) und Galeristin Ingeborg Freudenthaler.

Franz Oss

Unternehmerin Ingeborg Freudenthaler begrüßte eine illustre Gästeschar zur Vernissage.

Franz Oss

Kulturexpertin Melanie Wiener hob in ihrer Rede die Bedeutung von Kunstinitiativen durch hiesige Unternehmen hervor.

Franz Oss

Leading Ladies: Unternehmerin Ingeborg Freudenthaler mit Hotelière Signe Reisch (l.).

Franz Oss

Wirtschaft, Politik und Kultur bei der Vernissage: Steuerberater Richard Rubatscher mit Ehefrau Johanna Obojes-Rubatscher (Bürgermeisterin der Gemeinde Oberperfuss) und Rechtsanwalt Franz Pegger (Obmann des Vereins Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum).

Freudenthaler / Franz Oss

Blick in den Ausstellungsraum der „Galerie im Salzbau“: Die pastellfarbigen Arbeiten von Nina Gross entfalten in der aktuellen Präsentation eine überraschende visuelle Kraft.

Franz Oss

Werke von Nina Gross in der Ausstellung „Zu Tisch!“ – die serielle Hängung unterstreicht Variation und Wiederholung in ihrem malerischen Werk.

Franz Oss

Die reduzierte Formensprache und zarte Farbpalette laden zum genauen Hinsehen und Verweilen ein.

Franz Oss

Perfektes Ambiente: Florales Kunsthandwerk flankiert die Bilder von Nina Gross kongenial.

Franz Oss


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Ingeborg Freudenthaler
Freudenthaler Familienholding
Europastraße 2a
6170 Zirl
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www.salzbau.at
galerie@salzbau.at

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