Auch im Oberland forcierte das neue Format den Austausch zwischen Bevölkerung, Tourismusverantwortlichen und Fachleuten. „Das heutige Thema hat uns ermöglicht, ein wertvolles Stimmungsbild der Einheimischen zu geplanten und neuen Infrastrukturen im Tourismus zu erhalten. Diese Rückmeldungen sind für meine Arbeit als Landesrat von großer Bedeutung. Nur durch den direkten Dialog mit der Tiroler Bevölkerung können wir politische Entscheidungen treffen, die wirklich sinnvoll sind. Denn der Tiroler Tourismus kann nur gemeinsam mit der Tiroler Bevölkerung zukunftsfähig gestaltet werden - vielen Dank für den offenen und konstruktiven Austausch“, so Mario Gerber, Landesrat für Wirtschaft, Tourismus und Digitalisierung.
Junge Beteiligung und vielfältige Themen
Unter den rund 70 Anwesenden befanden sich Schülerinnen und Schüler der Tiroler Fachberufsschule für Tourismus und Handel Landeck, um mit den Expertinnen und Experten in den Dialog zu treten. „Es ist besonders wertvoll, dass wir hier in Landeck eine so junge Beteiligung hatten. Junge Stimmen bringen immer frische Perspektiven und in die Zukunft gedachte Ideen“, resümierte Tirol Werbung Geschäftsführerin Karin Seiler.
Diskutiert wurde ein ganzes Themen-Potpourri: Von Investitionen über Einheimischentarife, und Bergbahnzusammenschlüsse bis zum Eurovision Song Contest und Guide Michelin. „Hinter dem Tiroler Tourismus stehen Familienbetriebe, keine Konzerne. Aus Pioniergeist wurden Infrastrukturen geschaffen, die heute für lebenswerte Regionen sorgen. Das Ziel ist, dass die kommenden Generationen nicht nur in unserer wertvollen Natur leben, sondern in ihr auch weiterhin wirtschaften können“, so Alois Rainer, Spartenobmann für Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Tirol.
Reinhard Klier, Seilbahnsprecher Wirtschaftskammer Tirol, ging auf den Stellenwert der Seilbahnen ein: „Die Bergbahnbranche steht in Tirol häufig im Zentrum der Diskussion, wenn es um Landschaftsverbrauch, Nutzungskonflikte oder Klimawandel geht. Die großen Erschließungen in den Tiroler Bergen erfolgten jedoch in den 70er-Jahren. Heute gibt es einzelne Erweiterungen, die intensiv diskutiert werden. Im Wesentlichen sind die Grenzen aber gezogen und wenn man sich beispielsweise die Größenordnung und Innovationen der Interalpin ansieht, ist die Bergbahnkompetenz in Tirol etwas, worauf wir auch stolz sein können.“
Nächste Tourdaten des Dialogformats
Die weiteren Stationen von „Tourismusforum on tour“ sind der Bärenstadl in Assling in Osttirol am 21. Mai zum Thema „Neue Wege im Tourismus: Von Coolcation bis Slow Travel“ und das Sportresort Hohe Salve in Hopfgarten im Brixental am 27. Mai zum Thema „Lebensraum Tirol: Arbeiten, wo andere Urlaub machen“. Auch bei diesen Veranstaltungen stehen Mario Gerber, Karin Seiler sowie jeweils weitere Expert:innen als Gesprächspartner:innen zur Verfügung.