Einmal jährlich, üblicherweise Mitte Juli, wird das Getreide geerntet. Vom Feld westlich der Bäckerei werden heuer rund 12 bis 13 Tonnen Weizen sowie etwa 3,5 Tonnen Roggen eingebracht. Aufgrund der langen niederschlagsarmen Phasen fallen die Erträge in diesem Jahr durchschnittlich aus. Die Qualität des Getreides ist jedoch sehr gut, da während der Ernte trockenes und stabiles Wetter herrschte. Beim Bio-Anbau verzichtet das Familienunternehmen bewusst auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und Handelsdünger. Stattdessen sorgen Fruchtfolgen, Zwischenfruchtanbau und eine bodenschonende Bewirtschaftung für den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit und der Biodiversität.
Kürzeste Lieferwege
„Kürzere Lieferwege sind nicht möglich“, erklärt Mathias Mölk, Mitglied der MPREIS-Geschäftsführung. „Nach der Ernte wird das Getreide in der Wieshofermühle in St. Johann in Tirol zu Mehl vermahlen. Anschließend verarbeitet die Bäckerei Therese Mölk das regionale Bio-Mehl zu frischem Brot und verbindet damit regionale Landwirtschaft mit handwerklicher Backtradition – vom Feld bis ins Brotregal“, so Mölk.
Regionales Getreide für beste Qualität
Auch abseits des eigenen Feldes achtet MPREIS auf starke regionale Zusammenarbeit mit Tiroler BIO-Getreideproduzenten. Im Rahmen eines BIO-Getreideprojektes in Zusammenarbeit mit BIO vom Berg bezieht die Bäckerei Therese Mölk einen Teil des Getreides direkt von Produzent*innen aus Tirol. Die kurzen Wege vom Feld bis zur Verarbeitung in Völs ermöglichen einen unmittelbaren Austausch mit den Betrieben, sichern hohe Rohstoffqualität und stärken gleichzeitig die regionale Wertschöpfung. So entstehen aus heimischem Weizen und Roggen hochwertige Brot- und Backwaren, die Regionalität, Nachhaltigkeit und handwerkliche Qualität vereinen.
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