100 Jahre Tiroler Zugspitzbahn: Erlebnismuseum „Faszination Zugspitze“ erstrahlt in neuem Glanz

Die Tiroler Zugspitzbahn in Ehrwald feiert im Jahr 2026 ihr 100-jähriges Bestehen. Pünktlich zum Start der Sommersaison wurde das an der Bergstation auf 2.962 Metern befindliche Erlebnismuseum vom Glaziologen und Astrofotografen Norbert Span umfassend neugestaltet. Historische Originalexponate und multimediale Installationen schaffen ein einzigartiges Erlebnis.

19.05.2026 Ehrwald Seilbahnen, Tourismus, Wirtschaft Tiroler Zugspitzbahn

Eröffneten feierlich das neugestaltete Museum auf der Zugspitze (v.l.n.r.): Franz Dengg (Geschäftsführer Tiroler Zugspitzbahn), Theo Zoller (Obmann Tiroler Zugspitz Arena), Mario Gerber (Landesrat für Wirtschaft, Tourismus und Digitalisierung) und Norbert Span (Glaziologe und Astrofotograf).

Mit dem Bau der Tiroler Zugspitzbahn vor 100 Jahren entstand nicht nur die erste Seilbahn Tirols, sondern auch ein Meilenstein der alpinen Technikgeschichte. Im neugestalteten Erlebnismuseum „Faszination Zugspitze“ wird die traditionsreiche Geschichte der Tiroler Zugspitzbahn bis zur heutigen „Himmelsstürmerin“ mit modernster Medientechnik gewürdigt. 
„Die Tiroler Zugspitzbahn ist die geschichtlich reichste Bergbahn Tirols. Ihre Erbauung vor mehr als 100 Jahren war ein Wendepunkt für die gesamte Region: Sie öffnete die Bergwelt für den Tourismus und legte damit den Grundstein für wirtschaftlichen Aufschwung. Die Neugestaltung des Museums macht diese bewegte Geschichte greifbar und wird Besucherinnen und Besucher jeden Alters begeistern. Ich gratuliere der Tiroler Zugspitzbahn zum Jubiläum und bedanke mich für so viel Engagement in der heimischen Tourismuswirtschaft, die uns in Tirol als Lebensader dient“, so Mario Gerber, Landesrat für Wirtschaft, Digitalisierung und Tourismus. 

Ein Rundgang durchs Museum
Mithilfe interaktiver Stationen und digitaler Installationen wurde das 2005 erbaute Museum vom Glaziologen, Ausstellungsgestalter und Astrofotografen Norbert Span neu gedacht und zeitgemäß inszeniert. „Mit diesem Projekt wollen wir nicht nur die Geschichte der Tiroler Zugspitzbahn erzählen, sondern auch junge Menschen inspirieren und das Bewusstsein für die Bedeutung von technischer Innovation und regionaler Identität stärken. Die Ausstellung soll Tradition, Innovation und Bildung mit Emotion verbinden – als ein starkes Zeichen für die Zukunftsfähigkeit Tirols“, so der Museumskurator und Projektentwickler Norbert Span.

Gleich zu Beginn fällt der Blick auf die Geschichte und die Pioniere der Tiroler Zugspitzbahn. Großflächige Grafiken und modernste Displays machen die Entwicklungen der letzten 100 Jahre sichtbar. In der originalen Kabine Nr. 5 von 1978 erfahren Besucherinnen und Besucher beispielsweise mittels Telefons mehr zum Ausstellungsstück, für Kinder wartet dort ein „Kabinenmemory“.

Highlight der Ausstellung ist das einzigartige begehbare Kaleidoskop: Dort spiegeln sich die Impressionen der Zugspitze in einer überdimensionierten Kugel. Ein weiteres zentrales Element im Museum ist ein dreidimensionales Modell der Region rund um die Zugspitze, das durch eine interaktive Reise zum Leben erweckt wird. Das digitale „HeadUp“-Display zeigt die damalige Fahrt der Kabine aus dem Jahr 1978 als Animation über der realen Landschaft. Besucherinnen und Besucher werden damit zu einer Zeitreise eingeladen.

Neben der Sonderausstellung „200 Jahre Erstbesteigung Zugspitze“ und dem museumseigenen Kino mit neuen Filmen zum Bahnbau gibt es weitere Anziehungspunkte: Eine interaktive Station offenbart mithilfe eines Zeitschiebers die unterschiedliche Trassenführung großflächig auf der Wand. Zugleich werden die fünf Kabinen der letzten 100 Jahre als Modelle ausgestellt. Im letzten Raum des neugestalteten Museums werden die Themen Wetter und Klima anschaulich präsentiert: An einem großen Relief der Ostalpen können Besucherinnen und Besucher auf Knöpfe drücken und sehen dadurch Wetterextremwerte der Zugspitze im Vergleich zu anderen Bergen. Eine Impressionswand mit Wetterereignissen auf der Zugspitze rundet die Ausstellung ab. „Uns war wichtig, Inhalte nicht nur zu zeigen, sondern erlebbar zu machen – durch Bewegung, Perspektivwechsel und Interaktion entsteht ein ganz neuer Zugang zur Zugspitze“, erklärt Span.

Die Tiroler Zugspitzbahn vereint Historie und Naturerlebnis
„Das neugestaltete Museum bietet den Gästen eine weitere Attraktion am Gipfel der Zugspitze mit beeindruckenden Bildern von Sonnenaufgängen und -untergängen bis zur Technik und der Geschichte der Zugspitze“, so Franz Dengg, Geschäftsführer der Tiroler Zugspitzbahn. Besucherinnen und Besucher erhalten nicht nur Einblicke in die Vergangenheit, sondern auch ein besseres Verständnis für die Veränderungen im alpinen Raum. Parallel dazu investierte die Tiroler Zugspitzbahn auch in die Modernisierung ihrer bestehenden Infrastruktur. Im Rahmen einer umfassenden Kabinenrevision durch den Schweizer Hersteller CWA erhielten die beiden Panorama-Kabinen der Tiroler Zugspitzbahn ein technisches und optisches Upgrade. Die Außenflächen wurden in edlem Metallic-Blau lackiert und verleihen den Kabinen so einen modernen Auftritt. Auch im Innenraum wurde die Kabine mit einer neuen Lackierung in Weißaluminium, einem neuen Bodenbelag sowie erneuerten Scheiben optisch aufgefrischt. Darüber hinaus wurden Türmechanik und Unterboden sorgfältig überarbeitet, um die Betriebssicherheit langfristig sicherzustellen. „Die Tiroler Zugspitzbahn ist ein zentraler Anlaufpunkt für Gäste in unserer Region. Durch kontinuierliche Investitionen sorgen unsere Mitgliedsbetriebe für Urlaubserlebnisse der besonderen Art“, so Theo Zoller, Obmann des TVB Tiroler Zugspitz Arena, abschließend.

Jubiläumsaktion: 100 Jahre – 100 Gewinne
Zum Jubiläum lädt die Tiroler Zugspitzbahn zu einer besonderen Gewinnspielaktion ein. Im Rahmen von „100 Jahre – 100 Gewinne“ können beim Besuch der Zugspitze zwischen 14. Mai und 8. November 2026 sechs verschiedene Stempel gesammelt werden. Zu gewinnen gibt es unter anderem zwei Übernachtungen für zwei Erwachsene und zwei Kinder im Vier-Sterne-Superior Zugspitz Resort sowie Gutscheine für einen Fondue-Abend oder ein Sonnenaufgangs-Frühstück im Panorama-Gipfelrestaurant. Die Teilnahme-Karten sind an den Kassen der Tiroler Zugspitzbahn erhältlich und werden dort ausgefüllt in die Gewinn-Box eingeworfen. Die Gewinner werden anschließend per Zufallsprinzip ermittelt und schriftlich verständigt.

Weitere Informationen finden sich unter zugspitze.at

Über die Tiroler Zugspitzbahn
Die damalige „Österreichische Zugspitzbahn“ war bei ihrer Eröffnung vor hundert Jahren die erste Seilbahn Tirols und die zweite Österreichs. Im Laufe ihrer Geschichte setzte die Tiroler Zugspitzbahn zahlreiche Meilensteine: von den ersten Kabinen für 19 Personen im Jahr 1926 über die Erschließung des Gipfels mittels Gipfelbahn 1964 bis hin zur heutigen Direktverbindung auf die Zugspitze, die seit 1991 in Betrieb ist. Nach dem Talstationsbrand 2003 gelang ein Wiederaufbau der Bahn in Rekordzeit. Auch danach entwickelte sich die Tiroler Zugspitzbahn konsequent weiter – mit neuen Erlebniswelten, innovativen Ausstellungen und modernen Infrastrukturen. Heute überwindet die Bahn auf einer Länge von 3.600 Metern rund 1.725 Höhenmeter in nur zehn Minuten Fahrzeit. Zwei Panorama-Kabinen mit einer Kapazität von jeweils 100 Personen transportieren bis zu 730 Gäste pro Stunde auf knapp 2.950 Meter Seehöhe. Die höchste Stütze misst 55 Meter, der größte Bodenabstand beträgt beeindruckende 160 Meter.

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Glaziologe und Astrofotograf Norbert Span erklärt, was die Besucherinnen und Besucher im neugestalteten Museum erwarten dürfen. 

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Franz Dengg, Geschäftsführer Tiroler Zugspitzbahn, über die neuen Highlights im Museum.

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Welche Highlights warten im Jubiläum noch? Franz Dengg, Geschäftsführer Tiroler Zugspitzbahn, gibt Auskunft. 

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Mario Gerber, Landesrat für Wirtschaft, Tourismus und Digitalisierung, über seine Eindrücke zum neugestalteten Museum. 

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Welche Bedeutung hat die Tiroler Zugspitzbahn für den Tiroler Tourismus? Landesrat Mario Gerber gibt Auskunft. 

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Theo Zoller, Obmann TVB Tiroler Zugspitz Arena, über die Bedeutung des Museums für die Region. 

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