Mit zwei Brettern an den Füßen eine Spur hinterlassen – diesen Ansatz hat sich der Künstler Stephan „Schuale“ Pirker zu Herzen genommen. Pirker lebt fürs Skispringen – den Traum, selber über den Backen zu springen hat er zwar aufgegeben, aber dafür spiegelt sich der Sport in seinen außergewöhnlichen Werken wider. Um den perfekten Flug auf die Leinwand zu bringen, brauchten die geladenen VIP-Gäste eine gehörige Portion Mut. Auf einer vom Künstler eigens angefertigten Vorrichtung und mit bemalten Sprungskiern an den Füßen hieß es für sie: Zieeeeeeh!

Für einen VIP-Gast waren die Sprungski bei weitem nichts Ungewohntes: Der ehemalige polnische Skispringer Adam Małysz, vierfacher Einzelweltmeister und vierfacher Weltcup-Gesamtsieger, absolvierte die künstlerische Performance mit Bravour: „Auf der richtigen Sprungschanze fühle ich mich wohler, aber ich glaube Kunst auf diese Art zu gestalten, ist weltweit einzigartig. Ich habe in Innsbruck meinen ersten Weltcupsieg geholt, hier zu sein, ist für mich immer etwas ganz Besonderes.“
 
Auch Anna Stöhr, ehemalige österreichische Sportkletterin und zweifache Weltmeisterin im Bouldern, wagte den Sprung auf die Leinwand: „Im Bouldersport gibt es auch künstlerische Ansätze, wenn beispielsweise Architektur für den Sport genützt wird. Teil einer derartigen Kunstperformance war ich aber noch nie. Diese enge Verknüpfung von Sport und Kunst ist eigentlich nur in Innsbruck möglich.“

Der Künstler selbst freut sich über die prominenten Teilnehmer und den weltmeisterlichen Rahmen in der alpinen Sporthauptstadt Innsbruck: „Für mich ist es natürlich ein wahr gewordener Traum, dass meine Leidenschaft, die Skisprungkunst, einen Platz bei der Nordischen Ski WM bekommt. Innsbruck ist die perfekte Wirkungsstätte für meine Arbeit. Hier verbindet sich alpines Abenteuer mit urbanem Lifestyle – eine Symbiose von Natur, Wintersport und Kunst, die auch in meiner Arbeit immer spürbar ist“, so Stephan Pirker. „Dass eine Skisprung-Legende wie Adam Małysz bei meinem Projekt mit dabei ist, macht mich stolz – und auch sprachlos. Mein großer Traum war der Sprung vom Bergisel – jetzt bin ich mit meiner Kunst quasi direkt im Tirol Panorama gelandet. Das ist fast noch besser.“

Was ist Skisprungkunst?
Skisprungsimulator + Ski + Farbe + Sprung = Skisprungkunst!
Die Teilnehmer liegen in Flugposition in einem speziell entwickelten Skisprungsimulator: Aus etwa zwei Metern über dem Boden visieren sie eine am Boden aufgespannte weiße Leinwand an. Durch den mit Acrylfarbe präparierten Sprungski wird die Landung als Druck festgehalten. Unterschiede bei der Landung – klassischer Telemark, „Kacherl“ oder Sturz – sind deutlich erkennbar.
In der Sonderausstellung im TIROL PANORAMA mit Kaiserjägermuseum werden Kunstwerke von Skisprunglegenden, ehemaligen Profisportlern und Künstlern gezeigt (20.2.-4. 3. 2019, Öffnungszeiten: Mi-Mo 9-17 Uhr)

Über Stephan Pirker („Schuale“)

„Erfinder“ der Skisprungkunst ist Stephan Pirker. Er wurde 1971 in Innsbruck geboren, studierte nach Abschluss der Fachschulen Maschinenbau und Pflegehelfer an der Kunstuniversität Linz (2002-09) Bildhauerei und transmedialer Raum, bevor er zur experimentellen Gestaltung wechselte (2009-13). Ausgangspunkt seiner künstlerischen Arbeit ist seine enge Verbindung zur Natur und dem Wintersport. An der der Universität von Rovaniemi (Finnland) erfüllte er sich 2006/07 seinen lang gehegten Kindheitstraum, die Kunst des Skispringens zu erlernen. Das Skispringen in all seinen Facetten wird in Pirkers Arbeit fortwährend thematisiert.
stephanpirker.wordpress.com

Statements der weiteren Gäste:
Mit dabei war auch Franz Xaver Gruber, Vizebürgermeister von Innsbruck. „Ich bin stolz, dass zum dritten Mal innerhalb weniger Monate WM-Luft in Innsbruck spürbar ist. Es ist außerdem schön zu sehen, wie im Rahmen der WM das Sportliche mit der Kunst verbunden wird und die Menschen begeistert. Mit dem Bergisel, der ja auch Austragungsort vieler der Sprungbewerbe im Rahmen der WM ist, wurde die perfekte Location für diese einzigartige Kunstaktion gefunden“, so Gruber.

Für Karin Seiler-Lall, Direktorin von Innsbruck Tourismus, passt die Skisprungkunst perfekt zu Innsbruck. „Die spannende Symbiose von Wintersport und Kunst unterstreicht den alpin-urbanen Charakter Innsbrucks – und ich wage zu behaupten, dass nur eine Stadt wie Innsbruck Künstler hervorbringt, die Kunst und Skisprung in dieser Form vereinen.“

Die entstandenen Kunstwerke können gemeinsam mit den Werken vergangener Skisprungkunst-Aktionen bis 5. März im TIROL PANORAMA mit Kaiserjägermuseum besichtigt werden. „Für den Großteil unserer Besucher ist die Verbindung von Kunst mit der Disziplin des Skispringens sicherlich unbekannt. Wir freuen uns sehr, diese Bilder jetzt im Rahmen der Nordischen WM zeigen zu dürfen“, so PD Dr. Wolfgang Meighörner, Direktor der Tiroler Landesmuseen.

VIDEOS:

. PREVIEW Videocontent: VIMEO Channel Ski WM
. Videocontent zum Download: Video Server

AUDIOS:

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Über das TirolBerg TV Studio in Seefeld: Multimediale Produktionsstätte rund um die FIS Nordische Ski WM 2019

Anlässlich der FIS Nordischen Ski-WM 2019 in Tirol, mit Medaillenentscheidungen in Seefeld und Innsbruck, wurde der TirolBerg, der bei alpinen Ski-Weltmeisterschaften traditionellerweise Begegnungsort für Vertreter aus Sport, Wirtschaft, Medien und Politik ist, zum TV-Studio umfunktioniert. Als Produktionsstätte für Geschichten aus dem nordischen Sportland Tirol stehen gleich zwei Studiosituationen für professionelle Multimediaproduktionen, Moderationen und sogar Live-Berichterstattungen von der WM zur Verfügung. Im Pressezentrum der Nordischen Ski-WM wird in Partnerschaft mit der Tirol Werbung typische Tiroler Gastfreundschaft zelebriert und für die Medienvertreter eine eigene Presselounge betrieben. Im Nordic Village präsentiert sich mit der Olympiaregion Seefeld, Osttirol, dem Pillerseetal, Paznaun-Ischgl und dem Tannheimer Tal das nordische Sportland Tirol und zeigt die Vielfalt des Langlaufangebots im Land. Als visueller Hauptpartner im Branding wird Tirol bei allen Wettkämpfen nicht nur mit der landschaftlichen Schönheit, sondern auch mit der Wort-Bild-Marke Tirol im Fokus des internationalen Scheinwerferlichts stehen.  

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Die polnische Skisprunglegende Adam Malysz und die zweifache Boulderweltmeisterin Anna Stöhr ...weiter

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