„we are one“: Das innsbruck nature film festival feiert sein 25. Jubiläum

Vom 7. bis 11. Oktober 2026 wird Innsbruck erneut zum internationalen Treffpunkt für Naturfilm, Wissenschaft, Kunst und gesellschaftlichen Austausch. Mit mehr als 6.000 Besucher:innen während der letztjährigen Festivalwoche zählt das innsbruck nature film festival (inff) zu den renommiertesten Natur- und Umweltfilmfestivals. Zum 25. Jubiläum präsentiert das inff 66 Filme aus 34 Ländern, davon 55 im Wettbewerb.

15.09.2026 Innsbruck Bildung, Freizeit, Kultur, Umwelt, Wissenschaft innsbruck nature film festival

Im Jahr 2025 feierte das Festival mit über 6.000 Besucher einen großen Erfolg. Ziel der Initiatoren für die Jubiläumsausgabe sind auch 2026 wieder volle Kinosäle.

Unter dem Motto „we are one“ zeigt das Festival eine sorgfältig kuratierte Auswahl an Filmen, die berühren, inspirieren und Mut machen. Im Zentrum stehen die Vielfalt des Lebens, unsere Beziehung zur Natur, unsere Verantwortung und die Frage, wie wir mit unserem Planeten leben wollen. Feierlich eröffnet wird das Festival am 7.10. um 19:00 Uhr mit „Bee Wild“, einer faszinierenden Reise in die Welt der Bienen und Bestäuber. 

Preise & Auszeichnungen 
Das Festival vergibt heuer 13 Preise im Gesamtwert von über 29.000 Euro. Die Verleihung der Preise erfolgt im Rahmen der feierlichen Awards Ceremony am 10. Oktober.

Filmschaffende und Wissenschaft hautnah 
Viele Filmschaffende reisen persönlich nach Innsbruck, um ihre Werke vorzustellen, Einblicke in ihre Arbeit zu geben und mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen. Der inff Film Industry Market bringt Menschen aus der gesamten Filmbranche von Filmschaffenden, über Produktion bis hin zu Verleih in Workshops, Masterclasses und Pitching-Sessions zusammen. 

Wissenschaftliche Inputs in den beliebten Science Glimpses – gestaltet in Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck – ordnen die Filme fundiert ein und regen zum Weiterdenken an. 
 
Kunst und Erlebnis – inff für alle 
Das inff steht schon immer für die Vermittlung von Natur über Kunst und setzt dabei nicht allein auf das Medium Film. Ausstellungen in Innsbrucker Galerien sowie die immersive 360°-Installation „Darkness Matters“ im Dom zu St. Jakob verbinden künstlerische Perspektiven mit Fragen rund um Natur und Umwelt. Ein weiterer Höhepunkt ist das Gespräch mit André Heller über sein Verhältnis zur Natur am Sonntag, 11. Oktober um 16:30 im Metropol Kino. 

Mit Workshops, Exkursionen und Naturerlebnissen in und rund um Innsbruck wird die Stadt selbst zur Festivalbühne. Ein umfassendes Kinder- und Familienprogramm findet von Donnerstag bis Samstag jeden Nachmittag statt, teilweise auch auf Englisch. 

25 Jahre Naturfilm – Rückblick und Ausblick 
Zum Jubiläum blickt das inff mit einer Retrospektive auf seine Geschichte zurück. Sechs ausgewählte Filme führen von den frühen Innsbrucker Naturfilmtagen bis zum internationalen Festival von heute – darunter „Nanook of the North“, der bereits 2003 bei den zweiten Innsbrucker Naturfilmtagen gezeigt wurde, „Virunga“, „Patrick and the Whale“, „Was Fische wollen“, „Mautplatz“ und „Unterwegs nach … Heimat“In 25 Jahren wurden beim Festival bereits mehr als 1.000 Filme gezeigt und außergewöhnliche Geschichten über Natur, Mensch und Umwelt auf die große Leinwand gebracht.

FILMHIGHLIGHTS | 7.–11. Oktober 2026 | Innsbruck 
Zum Jubiläum spannt das Festival einen Bogen von preisgekrönten Publikumslieblingen aus der eigenen Geschichte bis hin zu den international spannendsten Produktionen des aktuellen Festivaljahres. 

Die Retrospektive anlässlich des 25. Jubiläums startet mit einem Highlight „Patrick and the Whale“ – der vielfach ausgezeichnete Dokumentarfilm über die außergewöhnliche Beziehung zwischen einem Unterwasserfilmer und einem weiblichen Pottwal. Mit seiner eindrucksvollen Bildsprache und emotionalen Erzählweise begeisterte der Film weltweit Publikum und Kritiker und wurde unter anderem für einen Documentar-Emmy nominiert. 

Von den Tiefen des Ozeans führt die Reise in die Sümpfe Kubas. „To the West, in Zapata“ begleitet die Menschen der abgelegenen Halbinsel Zapata, deren Leben seit Generationen eng mit einem der bedeutendsten Feuchtgebiete der Karibik verbunden ist. In ruhigen, atmosphärischen Bildern erzählt der Film von einer Landschaft, in der Natur nicht bloße Kulisse ist, sondern den Rhythmus des täglichen Lebens bestimmt. So entsteht ein ebenso poetisches wie eindringliches Porträt einer Region, die sich ihre Ursprünglichkeit bewahrt hat. 

Mit „In the Company of Wolves: An American Journey“ richtet sich der Blick auf Nordamerika. Der von Oscar-Preisträger Jeff Bridges erzählte Dokumentarfilm nutzt die Geschichte des Wolfs als Ausgangspunkt, um die Vereinigten Staaten aus einer ungewohnten Perspektive zu betrachten. Fragen nach Kolonialisierung, indigener Geschichte, Naturschutz und dem Selbstverständnis einer Nation verweben sich zu einem facettenreichen Bild Amerikas. Wer die gesellschaftlichen und kulturellen Widersprüche der USA besser verstehen möchte, findet in diesem außergewöhnlichen Film einen ebenso klugen wie berührenden Zugang. 

Die Reise führt weiter in den hohen Norden. „Muskox“ des Schweizer Naturfilmers Chris Schmid begleitet Moschusochsen durch die raue Wildnis der Arktis. Mit spektakulären Naturaufnahmen zeigt uns der Film eine Tierart, die seit der Eiszeit in einer der extremsten Landschaften unseres Planeten überlebt hat. Gleichzeitig macht er sichtbar, wie selbst diese entlegenen Lebensräume zunehmend vom Klimawandel verändert werden. 

Mit „Daughters of the Forest“ richtet sich der Blick schließlich auf Mexiko. Der visuell außergewöhnliche Dokumentarfilm begleitet zwei indigene Mykologinnen, die traditionelles Wissen mit moderner Wissenschaft verbinden. Zwischen Pilzen, Waldökologie und spirituellen Vorstellungen entsteht ein faszinierender Film über neue Perspektiven auf die Beziehung zwischen Mensch und Natur. 

Dass sich die Auseinandersetzung mit Natur längst nicht mehr auf den Dokumentarfilm beschränkt, zeigt die Sektion Green Fiction. Mit „Rebuilding“ präsentiert das Festival einen vielfach international ausgezeichneten Spielfilm, der die Folgen einer verheerenden Naturkatastrophe aus einer zutiefst menschlichen Perspektive erzählt. Mit Josh O’Connor in der Hauptrolle zeigt der Film, wie ökologische Krisen nicht nur Landschaften und Lebensräume verändern, sondern auch Beziehungen, Gemeinschaften und persönliche Identitäten prägen. Damit steht „Rebuilding“ exemplarisch für eine neue Generation fiktionaler Erzählungen, in denen die Klimakrise nicht bloß Kulisse ist, sondern zum Ausgangspunkt bewegender menschlicher Geschichten wird. 

Einen spannenden Blick auf eine der letzten großen Unbekannten unseres Planeten wirft „How Deep Is Your Love“. Der Film von Eleanor Mortimer begleitet Meeresbiologinnen bei ihrer Erforschung der faszinierenden Lebenswelten der Tiefsee – eines Ökosystems, das noch immer viele Geheimnisse birgt und zunehmend durch menschliche Eingriffe bedroht wird. Im Mittelpunkt stehen dabei auch jene Wissenschaftlerinnen, die mit Neugier, Ausdauer und wissenschaftlicher Präzision neue Erkenntnisse über die Welt unter der Meeresoberfläche gewinnen. Zwischen spektakulären Bildern unbekannter Arten und der Frage nach der Zukunft der Ozeane erzählt der Film von der Bedeutung unabhängiger Forschung und davon, wie entscheidend vielfältige Perspektiven für den Schutz unseres Planeten sind. 

Den Abschluss der Filmhighlights bildet „The Tale of Silyan“, der neue Film der Honeyland-Regisseurin Tamara Kotevska. Die poetische Geschichte über einen mazedonischen Bauern und einen verletzten Weißstorch verbindet Naturbeobachtung mit Folklore und gesellschaftlichem Wandel und schafft so ein eindrucksvolles Filmerlebnis. Erst kürzlich für zwei Emmy Awards nominiert, zählt „The Tale of Silyan“ damit zu den international herausragenden Naturdokumentationen des Jahres. Mit diesem Film unterstreicht das innsbruck nature film festival einmal mehr seinen Anspruch, seinem Publikum die wichtigsten und aktuellsten Werke des internationalen Naturfilms zu präsentieren.

Pressegespräch
Am 1. Oktober um 10 Uhr findet im Zentrum Innsbrucks (Location wird noch bekanntgegeben) anlässlich des Jubiläums und der Programmvorstellung ein Pressegespräch statt. Gesprächspartner sind Elisabeth Stark (Executive Director INFF), Johannes Kostenzer (Festival Director INFF), Peter Paul Mölk (Obmann Innsbruck Tourismus). Um Anmeldung an viktoria.gleirscher@pro.media wird gebeten.

Alle Infos zum Festival unter: www.inff.eu 

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Viktoria Gleirscher, BA, BA
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6020 Innsbruck
t: +43 512 214004-16
www.newsroom.pr
viktoria.gleirscher@pro.media

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Elisabeth Stark
innsbruck nature film festival
Höttinger Gasse 23i
6020 Innsbruck
m: +43 660 2740898
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